• animal public e. V.


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    Liebe Freunde und Förderer,


    vor einem Monat berichteten wir in unserem Newsletter über die Umbaupläne des Duisburger Zoos. In den nächsten 25 Jahren will die Zooleitung rund 76 Millionen Euro in dringend notwendige Umbaumaßnahmen investieren, damit die Gehege endlich den Mindestvorgaben entsprechen.


    Unklar ist bislang, was aus dem Delfinarium im Duisburger Zoo werden soll. Laut dem veröffentlichten Eckpunktepapier werden nur Reparaturmaßnahmen und optische Verschönerungen geplant. Ferner heißt es dort ziemlich verschwommen: "Bei den Planungen ist zu berücksichtigen, dass es eine fortlaufende Diskussion über die Delfinhaltung gibt und die Entwicklung entsprechend berücksichtigt werden muss."


    Tatsächlich halten nur noch zwei deutsche Zoos Delfine, zehn Zoos haben die Haltung teilweise schon vor vielen Jahren aufgegeben. Aus gutem Grund. Eine auch nur annähernd artgerechte Haltung von Delfinen in Gefangenschaft ist nicht möglich. Statt in den Weiten des Meeres zu jagen, dümpeln die Tiere in einem beengten Betonbecken dahin und müssen mehrmals täglich alberne Kunststücke aufführen. Mit reichlich Medikamenten und auch Psychopharmaka versucht man sie am Leben zu halten. Allein imDuisburger Zoo sind bereits über 60 Meeressäuger gestorben. Er gilt damit als der größte Elfin-Friedhof Europas.


    Höchste Zeit, dass dieses Tierleid ein Ende hat! Mit der Neuausrichtung des Zoos ist der richtige Moment gekommen, um die Delfinhaltung endlich zu beenden. Wir haben bereits die Fraktionen im Stadtrat angeschrieben, doch die Antworten waren ausweichend bis nichtssagend.


    Daher haben wir jetzt eine Petition gestartet. Bitte helfen Sie uns noch heute, das Delfinarium Duisburg zu schließen. Senden Sie eine Protestmail an die Direktorin des Zoos Duisburg und den Oberbürgermeister der Stadt. Bitten Sie auch Ihre Familie und Freunde dies zu tun.


    Jetzt Protestmail senden


    Im Voraus herzlichen Dank für Ihr Mitgefühl und Ihre Unterstützung.


    Ihre

    Laura Zodrow

    Vorstand animal public e. V.

    Ist eine Sache einmal verdorben, so nutzt es nichts mehr, im Nachhinein mit "Liebe" und "Pflicht" herumzufuchteln. (lieh-tzu)
    Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will. (Albert Schweitzer)

  • animal public


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    Liebe Freunde und Förderer,


    vielleicht erinnern Sie sich, dass im Jahr 2014 neue Mindestanforderungen an die Haltung von Säugetieren in Zoos veröffentlicht wurden. Umgesetzt sind diese in vielen Zoos bis heute nicht.

    Ein Skandal, handelt es sich doch um Mindestanforderungen, welche die Maßgaben des Tierschutzgesetztes und damit die Grenze zur Tierquälerei definieren.


    Nach nunmehr sechs (!) Jahren, hat der Zoo Duisburg einen Masterplan veröffentlicht, der unter anderem endlich die Umsetzung des Gutachtens zum Ziel hat. Anscheinend plant der Zoo an der höchst umstrittenen Haltung von Delfinen, Menschenaffen und Elefanten festzuhalten.

    Innerhalb der nächsten 25 Jahre will der Zoo etwa 76 Millionen Euro investieren, um die rechtlichen Mindestanforderungen erfüllen zu können und um seine Attraktivität für Besucher zu steigern.


    Dabei ist eine artgerechte Haltung von Delfinen, Menschenaffen und Elefanten auch bei größtmöglichen Anstrengungen unmöglich, zu erheblich sind die Einschränkungen hinsichtlich Bewegungsbedürfnis, Nahrungserwerbs- und Sozialverhalten.


    In der kommenden Woche soll der Masterplan des Zoos im Duisburger Stadtrat vorgestellt werden. Wir haben dies zum Anlass genommen, die zuständigen Politiker anzuschreiben und sie aufzufordern, den Plan nicht zu unterstützen. Wir fordern die Haltung von Delfinen, Elefanten und Menschenaffen endlich auslaufen zu lassen. Artgerecht ist nur die Freiheit!


    Wir freuen uns sehr, wenn Sie uns im Einsatz für die Rechte dieser Tiere unterstützen, zum Beispiel als Projektpate.


    Bitte bleiben Sie gesund!


    Ihre

    Laura Zodrow

    Vorstand animal public e. V.

    Ist eine Sache einmal verdorben, so nutzt es nichts mehr, im Nachhinein mit "Liebe" und "Pflicht" herumzufuchteln. (lieh-tzu)
    Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will. (Albert Schweitzer)

  • PETA Deutschland e. V.


    Eisbären-Qual in Zoos beenden



    Hallo ...,


    morgen jährt sich der Todestag von Eisbär Knut. Knut wurde im Berliner Zoo geboren, von Hand aufgezogen und löste weltweit einen regelrechten Hype aus - täglich strömten Tausende Besucher in den Zoo, um das Eisbärenbaby in öffentlichen Präsentationen zu sehen. Knut bescherte dem Zoo Gewinne in Rekordhöhe, doch sein kurzes Leben war von Leid geprägt und ist Sinnbild für die in zoologischen Einrichtungen übliche Ausbeutung von Tierbabys zu Werbezwecken.


    In Gefangenschaft lebende Eisbären sind von hoher Jungtiersterblichkeit betroffen - auch Knuts Zwilling verstarb bereits wenige Tage nach der Geburt. Obgleich Eisbären als Einzelgänger gelten, musste Knut mit drei Eisbären-Damen zusammen im gleichen Gehege leben. Ein solches Zoogehege entspricht durchschnittlich nur etwa einem Millionstel des Reviers von Eisbären in der freien Natur. 2011 verstarb Knut plötzlich im Alter von nur vier Jahren. Er drehte sich lange an der gleichen Stelle im Kreis, zuckte, fiel ins Wasser und ertrank. Später wurde bekannt gegeben, dass er an einer durch eine Infektion ausgelösten Hirnentzündung litt und durch einen epileptischen Anfall gestürzt war.


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    Kaum eine Tierart leidet so offensichtlich unter der Haltung in Gefangenschaft wie Eisbären. In seiner arktischen Heimat ist das größte Landraubtier der Welt es gewohnt, durch riesige Gebiete zu streifen und dabei Hunderte von Kilometern zurückzulegen. Können Eisbären sich nicht artgemäß bewegen, entwickeln sie auffällige Verhaltensstereotypien, erkennbar an sich ständig wiederholenden Bewegungsabläufen. Die Tiere laufen dann endlose Runden im Kreis oder schwingen mit ihrem Kopf und Körper in immer gleichen Abläufen.


    Helfen Sie Eisbären wie Knut: Fordern Sie das zuständige Bundeslandwirtschaftsministerium gemeinsam mit uns auf, die Nachzucht und den Import von Eisbären zu verbieten. Denn nur so kann das Leid der Tiere in Zoos mittelfristig beendet werden!

     

    Jetzt hier unterschreiben!  


    Obwohl die gravierenden Folgen der viel zu kleinen Gehege in Zoos bekannt sind, züchten Zoos und Tierparks weiterhin Tiere in einer Umgebung, in der ihr Leid vorprogrammiert ist. Jeder Zoo, der an der Zucht von Eisbären festhält, handelt verantwortungslos. Zudem leistet die Haltung von Eisbären in Gefangenschaft keinen Beitrag zum Artenschutz, da im Zoo geborene Tiere grundsätzlich nicht ausgewildert werden können. Es ist längst an der Zeit, diese Tierquälerei aus kommerziellen Beweggründen zu beenden!


    Jetzt unterschreiben!


    Vielen Dank, dass Sie sich noch heute für die Tiere einsetzen!


    Mit freundlichen Grüßen


    Dr. Yvonne Würz

    Biologin und Fachreferentin für Tiere in der Unterhaltungsbranche

    PETA Deutschland e. V.

    Ist eine Sache einmal verdorben, so nutzt es nichts mehr, im Nachhinein mit "Liebe" und "Pflicht" herumzufuchteln. (lieh-tzu)
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  • Wirtschaft.com


    Deutsche Zoos kauften seit 2005 über 1.900 artgeschützte Tiere


    10. April 2021 2:03


    Deutsche Zoos haben in den vergangenen 15 Jahren

    gut 1900 artgeschützte seltene Tiere eingeführt.

    43 Prozent davon oder fast die Hälfte stammten nicht aus Züchtungen,

    sondern wurden in der Wildnis gefangen, darunter

    Menschenaffen, Elefanten, Nashörner, Eisbären, Großkatzen und Papageien

    ...


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