Artensterben

  • tagesschau


    Artensterben in Deutschland


    Amphibien und Reptilien stark gefährdet


    Stand: 17.08.2021 16:00 Uhr


    Immer weniger Lebensräume, immer monotonere Landschaften:

    Für viele Amphibien und Reptilien sieht das Bundesamt für Naturschutz

    eine "alarmierende Gefährdungssituation".

    Dringend nötig seien Schutzmaßnahmen.


    Die Situation für die meisten Amphibien- und Reptilien-Arten in Deutschland

    hat sich laut der neuen Roten Liste in den vergangenen Jahren weiter verschlechtert.

    Jede zweite der 20 untersuchten Amphibienarten sei in ihrem Bestand gefährdet,

    teilte das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit.

    Bei den Reptilien liege der Anteil mit neun von 13 noch höher,

    erklärten das Bundesamt und das Rote-Liste-Zentrum.

    "Für drei Viertel der Amphibienarten und mehr als zwei Drittel der Reptilienarten

    wurden auch in den vergangenen 20 Jahren weitere Abnahmen festgestellt", hieß es weiter.


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    Ist eine Sache einmal verdorben, so nutzt es nichts mehr, im Nachhinein mit "Liebe" und "Pflicht" herumzufuchteln. (lieh-tzu)
    Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will. (Albert Schweitzer)

  • HeidrunS

    Hat den Titel des Themas von „Artensterben in Deutschland“ zu „Artensterben“ geändert.
  • EXTREM

    NEWS


    Rote Liste bedrohter Arten wird länger:

    Riesenwasserschildkröten, Riffhaie und Komodowarane hochgestuft


    Freigeschaltet am 04.09.2021 um 14:24 durch Sanjo Babić


    Berlin/Marseille, 04.09.2021:

    Auf dem Weltnaturschutzkongress der Internationalen Naturschutzunion IUCN in Marseille

    wurde am Samstag die aktuelle Internationale Rote Liste vorgelegt.

    Demnach finden sich von den insgesamt 138.374 erfassten Arten

    mehr als 38.543 in Bedrohungskategorien -

    mehr als jemals zuvor.

    Die Naturschutzorganisation WWF warnt angesichts der neuen Zahlen

    vor einer "katastrophalen Zuspitzung des weltweiten Artensterbens".


    In letzter Konsequenz sei damit auch der Mensch,

    der die Ursache dieser Entwicklung darstellt, bedroht.

    Nach WWF-Einschätzung könnten rund eine Million Arten

    innerhalb der nächsten Jahrzehnte aussterben.

    Die Naturschutzorganisation spricht daher vom

    "größten Artensterben seit dem Ende der Dinosaurierzeit".

    Nach wissenschaftlichen Schätzungen gibt es weltweit

    rund 8 Millionen Tier- und Pflanzenarten.

    Viele davon sind noch kaum erforscht

    oder gar dem Menschen gänzlich unbekannt.


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  • NABU


    Das Artensterben stoppen!


    NABU fordert Notprogramm für die Natur


    Das sechste Massensterben ist in vollem Gange,

    doch es scheint nur wenige zu interessieren.

    Es gibt keine Soforthilfen, keine Sondersendungen.

    Der NABU fordert die nächste Bundesregierung deshalb auf,

    unverzüglich ein Notprogramm gegen die Krise der Natur aufzulegen.


    1. September 2021 -

    Wir sind weiter dabei, das sechste Massenartensterben in der jüngeren Erdgeschichte anzufachen:

    Bestäubende Insekten verschwinden und mit ihnen die Vögel über Feldern und Wiesen,

    in den Weltmeeren brechen Fischbestände zusammen,

    eine Million Tier- und Pflanzenarten sind laut Weltbiodiversitätsrat vom Aussterben bedroht.

    Doch der Verlust der biologischen Vielfalt kommt im Wahlkampf nahezu gar nicht vor.

    Es gibt keine Soforthilfen und auch keine Sondersendungen.

    Dabei wird überdeutlich, dass sich jetzt entscheidet, ob wir künftig in unserem gewohnten Umfeld

    weiterleben können - oder auf einem Planeten, der in einen Zustand übergeht, der für uns Menschen feindlich

    und völlig unberechenbar wird.

    Wir haben es noch in der Hand.


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  • tagesschau


    Liste der bedrohten Arten


    Komodowaran "stark gefährdet"


    Stand: 04.09.2021 16:55 Uhr


    Die Rote Liste bedrohter Tier- und Pflanzenarten

    wird auch durch den Einfluss des Klimawandels immer länger.

    Nun setzte die Weltnaturschutzunion auch den Komodowaran auf die Liste.

    Der Grund:

    Der Lebensraum der Echse schwindet zusehends.


    Im Jahr 1990, unternahm der britische Kultautor Douglas Adams im Auftrag der BBC

    eine Reise rund um die Welt, um über die vom Aussterben bedrohten Tierarten zu berichten.

    Für das Buch "Die letzten ihrer Art" machte er auch Station auf der indonesischen Insel Komodo -

    Heimt der berühmt-berüchtigten Drachenechse Komodowaran.

    Die lebt ausschließlich auf den wenigen kleinen Sundainseln Indonesiens

    und schon damals bezifferte Adams die Population auf nur wenige Tausend Exemplare -

    wovon die wenigsten Weibchen waren.

    Der Komodowaran war also schon 1990 akut vom Aussterben bedroht.


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