Artenschutz

  • ifaw
    Internationaler Tierschutz-Fonds gGmbH


    Tag des Artenschutzes:

    Jaguar - Rettung einer Ikone der Artenvielfalt


    Foto: copyright Alejandro Prieto


    Keine Papageien am Himmel des Amazonas?

    Keine blühenden Blätterdächer im Regenwald Costa Ricas?


    Liebe/r ...,


    anlässlich des weltweiten Tages des Artenschutzes sollten wir uns die Bedeutung der Artenvielfalt ins Gedächtnis rufen.


    Jede Spezies übernimmt eine Aufgabe im Ökosystem, die bedeutend für das Gleichgewicht der Natur ist. Dies gilt auch für den Jaguar. Als an der Spitze der Nahrungskette stehende Raubtiere sorgen die Großkatzen dafür, dass das ökologische Gleichgewicht und die biologische Vielfalt erhalten bleiben. Sie verhindern, dass sich andere Wildtiere wie Nabelschweine oder beispielsweise auch Capybara in ihren Gebieten unkontrolliert vermehren. Sollten die Jaguare aussterben, kann dies auch eine große Gefahr für Hunderte weitere Arten bedeuten.


    Lesen Sie hier mehr darüber, wie wir Jaguare schützen

    Wir setzen uns dafür ein, Jaguare vor Konflikten mit den Menschen und illegalem Wildtierhandel zu schützen. Projekte wie unsere Initiative "Casitas Azules" (kleine blaue Hundehütten) helfen den Gemeinden, die Konflikte zwischen Menschen und Wildtieren zu verringern.  Zusätzlich bekämpfen wir den illegalen Wildtierhandel und die Wilderei von Jaguaren auf globaler Ebene.


    Ich träume von einer Zukunft mit intakten Regenwäldern und florierender biologischer Vielfalt. Lassen Sie uns dafür kämpfen, indem wir Jaguare und andere schutzbedürftige Tiere weltweit schützen.


    Vielen Dank im Namen der Tiere,

    Joaquin de la Torre Ponce

    IFAW Regionaldirektor Lateinamerika & Karibik

    Ist eine Sache einmal verdorben, so nutzt es nichts mehr, im Nachhinein mit "Liebe" und "Pflicht" herumzufuchteln. (lieh-tzu)
    Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will. (Albert Schweitzer)

  • Pro Wildlife e. V.


    Artenschutz ist wichtiger denn je



    Liebe/r ..,


    wussten Sie, dass Millionen Wildtiere jedes Jahr in die EU importiert werden?

    Viele von ihnen werden aus der Wildnis gefangen

    und entweder lebend als "Haus"tiere gehandelt

    oder tot als Fell, Pelz, Leder oder Fleisch.

    Der massenhafte Handel mit Wildtieren

    ist einer der Hauptgründe für das Artensterben,

    sogar bedrohte Tiere dürfen häufig ohne Kontrollen

    oder Einschränkungen in die EU gebracht werden.

    Und der Handel ist potentiell gefährlich für Menschen.

    Denn über Wildtiere verbreiten sich Krankheitserreger

    auch aus entlegenen Gebieten in die ganze Welt.

    Viren wie Corona, SARS, MERS oder Ebola

    sprangen von Wildtieren auf Menschen über,

    und es gab in der Vergangenheit auch einige Fälle,

    in denen sich die Halter exotischer Tiere bei diesen infizierten.

    China hat auf die Corona-Verbreitung mit Verboten reagiert.

    Die EU muss nun ebenfalls dringend handeln

    und den Handel mit Wildtieren dringend eindämmen.


    Wildtierhandel - Gefahr für Mensch und Tier  


    Ist eine Sache einmal verdorben, so nutzt es nichts mehr, im Nachhinein mit "Liebe" und "Pflicht" herumzufuchteln. (lieh-tzu)
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  • Pro Wildlife e. V.



    Schon wieder ein Rekord-Winter


    2019/2020 war der zweitwärmste Winter seit Beginn der Aufzeichnungen.

    Die Messstationen zeigten häufig sogar 15 Grad an.

    Forscher gehen davon aus,

    dass die Erderhitzung Schuld ist an den Temperaturen.

    Für Wildtiere sind die hohen Temperaturen ein großes Problem.

    Eisbären können nicht mehr jagen,

    Tiere in den afrikanischen Savannen finden kein Wasser

    und Pinguine, Robben oder Wale in der Antarktis müssen hungern,

    weil die Nahrungskette zusammenbricht.

    Bei zu hohen Wassertemperaturen fehlt nämlich der Krill,

    ein Mini-Krebs,

    der als Basis für die Ernährung der Antarktis-Bewohner gilt.


    Klimawandel: Folgen für Wildtiere

    Ist eine Sache einmal verdorben, so nutzt es nichts mehr, im Nachhinein mit "Liebe" und "Pflicht" herumzufuchteln. (lieh-tzu)
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  • t-online.de


    Waren es Wilderer?


    Seltene weiße Giraffe und Junges in Kenia getötet


    10.03.2020, 17:05 Uhr / dpa, sth


    Giraffen sollten eigentlich nicht weiß sein.

    Doch seltene Bilder aus Kenia beweisen:

    Es gibt sie, die weißen Giraffen.

    Zwei von ihnen wurden nun getötet -

    vermutlich von Wilderern.


    In Kenia sind eine seltene weiße Giraffe und ihr Junges

    mutmaßlich von Wilderern getötet worden.

    Die skelette der zwei Tiere seien am Dienstag

    im Wildtierreservat Ishaqbini Hirola im Osten des Landes gefunden worden,

    sagte Mohamed Ahmed Noor, der Leiter des Reservats.

    Tierschützer hatten die in Kenia bekannte Giraffenmutter und ihr Kalb

    demnach vor rund einem Monat zuletzt gesehen.


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