Monsanto und Co.

  • SumOfUs.org


    EILT:

    Österreich beschließt als erstes Land in der EU

    ein Komplettverbot von Glyphosat.

    Dieser historische Beschluss kann wegweisend für weitere Verbote sein.


    Fordern Sie jetzt die deutsche Bundesregierung auf,

    dem Beispiel Österreichs zu folgen und Glyphosat zu verbieten!


    Petition unterzeichnen


    ...,

    Glyphosat gehört in Österreich ab sofort der Vergangen an --

    was für ein riesiger Erfolg!


    Erstmals in der EU hat ein Land ein Komplettverbot

    des wahrscheinlich krebserregenden Pestizids verabschiedet.

    Ein Meilenstein auf dem Weg zu einem weltweiten Verbot --

    der auch dem engagierten Einsatz von SumOfUs-Migliedern wie Ihnen zu verdanken ist.


    Lassen Sie uns gemeinsam dieses Momentum und die öffentliche Aufmerksamkeit nutzen,

    um jetzt den Druck auf die deutsche Regierung zu erhöhen.


    Fordern Sie die deutsche Bundesregierung auf, dem Beispiel Österreichs zu folgen und Glyphosat zu verbieten!


    Aus dem deutschen Landwirtschaftsministerium kamen zuletzt keine guten Nachrichten:

    Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner hatte Anfang des Jahres

    neue glyphosathaltige Pflanzenschutzmittel zugelassen --

    ohne Auflagen oder Einschränkungen.

    Es ist an der Zeit,

    dass die deutsche Bundesregierung ihren giftigen Kurs aufgibt

    und dem Beispiel Österreichs folgt.


    Bereits in der Vergangenheit haben SumOfUs-Miglieder wie Sie erfolgreich gezeigt,

    was wir von dem Pflanzengift halten:

    Gemeinsam haben wir dazu beigetragen,

    dass Glyphosat in der EU statt der geplanten 15 Jahre

    nur für weitere fünf Jahre zugelassen wurde.


    Im September will die deutsche Bundesregierung über den weiteren Umgang mit Glyphosat entscheiden.

    Lassen wir sie wissen,

    dass wir nur eine Entscheidung akzeptieren werden:

    ein Komplettverbot von Glyphosat.


    Fordern Sie die deutsche Bundesregierung dazu auf, dem Beispiel Österreichs zu folgen und ein Komplettverbot von Glyphosat

    zu verabschieden!


    Petition unterzeichnen


    Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

    Christian und das Team von SumOfUs


    **********


    Mehr Informationen:


    Nationalrat stimmt für Glyphosatverbot, ORF, 02. Juli 2019

    Österreich beschließt Totalverbot von Glyphosat, Süddeutsche Zeitung, 02. Juli 2019

    Ist eine Sache einmal verdorben, so nutzt es nichts mehr, im Nachhinein mit "Liebe" und "Pflicht" herumzufuchteln. (lieh-tzu)
    Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will. (Albert Schweitzer)

  • Campact e. V.


    Hallo ...,


    Sie sehen den roten Button und treffen eine Entscheidung:

    "Ja, ich unterzeichne."

    Ihre Unterschrift unter einem Campact-Appell,

    Ihre Spende für eine unserer Kampagnen,

    Ihre Zusage zur Demo -

    all das kann der Beginn einer politischen Entwicklung sein.

    Oft werden wir gefragt:

    Was passiert eigentlich danach?

    Das wollen wir Ihnen heute zeigen - (...).


    Eine acht Meter lange Aufblas-Biene schwebt durch das Berliner Regierungsviertel.

    Sie ist tot.

    CDU-Agrarministerin Julia Klöckner guckt irritiert -

    und sieht dann unsere Forderung:

    Bienengifte müssen verboten werden!

    Kurz darauf gibt Klöckner nach langem Zögern für Deutschland die entscheidende Stimme ab:

    Die EU verbietet die Bienenkiller Neonikotinoide auf dem Feld!


    Das ist der jüngste Erfolg unseres Appells zum Schutz der Bienen.

    Über 400.000 Menschen gaben Campact mit ihrer Unterschrift den Auftrag,

    beim Thema Bienengifte hartnäckig zu bleiben.

    Aus dem Appell wurde eine Kampagne.

    Wochenlang verfolgten wir die Agrarministerin zu öffentlichen Auftritten.

    Jeweils vor Ort wurden Campact-Unterstützer*innen aktiv -

    bis sie endlich handelte.


    Das EU-Verbot von Neonikotinoiden sehen wir als Anfang.

    Wir müssen Klöckner weiter auf die Finger schauen.

    Sie und das ihr unterstellte Verbraucherschutzamt haben zuletzt 18 neue Pestizide zugelassen.

    Darunter auch Produkte mit den Wirkstoffen Glyphosat und Cyantraniliprol.

    Die Agrarministerin handelte damit gegen das Veto der Umweltbehörden -

    und übertritt geltendes Recht.


    Mit der Forderung "Kein Rechtsbruch für Bienengifte"

    entwickelt sich unsere Kampagne weiter.

    Großflächen-Plakate im Wahlkreis der CDU-Politikerin

    bringen Julia Klöckner in Erklärungsnot.

    Noch reagiert Klöckner nicht.

    Doch wir haben einen langen Atem.

    Wir lassen erst locker,

    wenn die Forderungen der 400.000 Appell-Unterzeichner*innen erfüllt sind.


    Hier klicken und Appell unterzeichnen


    (...)


    Herzliche Grüße

    Antonia Becher, Campaignerin

    Ist eine Sache einmal verdorben, so nutzt es nichts mehr, im Nachhinein mit "Liebe" und "Pflicht" herumzufuchteln. (lieh-tzu)
    Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will. (Albert Schweitzer)

  • tagesschau.de


    Unkrautvernichter


    Kein Glyphosat-Verbot vor 2022


    Stand: 14.07.2019 04:26 Uhr


    Bis 2022 hat Glyphosat in der EU eine Zulassung.

    Bundesagrarministerin Klöckner glaubt nicht, dass die verlängert wird.

    Anders als Österreich sieht sie aber keine Möglichkeit,

    den Unkrautvernichter schon vorher zu verbieten.


    Bundesagrarministerin Julia Klöckner rechnet damit,

    dass der Unkrautvernichter Glyphosat 2022 EU-weit verboten wird.

    Dem "Tagesspiegel am Sonntag" sagte sie,

    es sei nicht davon auszugehen,

    dass es nach 2022 noch eine Mehrheit in der EU

    für eine Verlängerung der Zulassung geben werde.


    Weiter ...

    Ist eine Sache einmal verdorben, so nutzt es nichts mehr, im Nachhinein mit "Liebe" und "Pflicht" herumzufuchteln. (lieh-tzu)
    Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will. (Albert Schweitzer)

  • tagesschau.de


    Bayer-Tochter Monsanto


    US-Richter reduziert Glyphosat-Strafe


    Stand: 16.07.2019 04:41 Uhr


    Ein US-Richter hat die Schadensersatz-Strafe für Bayer

    im Streit um den Unkrautvernichter Glyphosat drastisch reduziert -

    von rund 80 Millionen Dollar auf etwa 25 Millionen Dollar.

    Das Unternehmen will trotzdem in Berufung gehen.


    Ein US-Richter hat die Millionen-Strafzahlung gegen die Bayer-Tochter Monsanto

    in einem Glyphosat-Prozess deutlich abgesenkt.

    Richter Vince Chhabria aus San Francisco

    reduzierte die Gesamtsumme von rund 80 Millionen Dollar auf rund 25 Millionen Dollar (22 Millionen Euro).

    Er lehnte aber den Antrag Monsantos auf einen neuen Prozess ab.

    Der deutsche Mutterkonzern Bayer bezeichnete die Absenkung der Strafzahlung

    als "Schritt in die richtige Richtung",

    will aber Berufung gegen die Verurteilung einlegen.


    Weiter ...

    Ist eine Sache einmal verdorben, so nutzt es nichts mehr, im Nachhinein mit "Liebe" und "Pflicht" herumzufuchteln. (lieh-tzu)
    Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will. (Albert Schweitzer)

  • foodwatch

    die essensretter


    Verleumdet, denunziert, überwacht


    Die Monsanto-Akten: Jetzt eskaliert es!


    Hallo und guten Tag, ...,


    auch wer für eine gemeinnützige Organisation arbeitet, darf nicht nur Zuspruch erwarten.

    So weit, so gut.

    Dass unsere Arbeit kritisch hinterfragt wird,

    zum Beispiel von Medien oder auch der Lebensmittelwirtschaft,

    halten wir für selbstverständlich - und sogar wichtig.

    In den vergangenen Jahren nehmen wir jedoch aus manchen Kreisen eine zunehmend

    feindliche, aggressive Stimmung wahr,

    die foodwatch wie viele andere gemeinnützige Vereine trifft -

    und sogar einzelne Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

    Inzwischen werden dabei zunehmend Grenzen überschritten:

    Organisationen wie foodwatch und die Menschen, die dort arbeiten,

    werden verleumdet, denunziert, observiert.

    Von Konzernen, Wirtschaftslobbyisten und von politischen Kräften.


    Das ist leider keine Übertreibung.

    Die jüngste Eskalation:

    Wie die französischen Medien France 2 und Le Monde enthüllten,

    führte Monsanto geheime Listen seiner Gegner.

    Listen von Personen, die der Gentechnik-Konzern als Gefahr

    für die weitere Zulassung des Pflanzengifts Glyphosat einstufte.

    Listen von Menschen, die es zu "erziehen" oder gar zu "überwachen" (!) gelte.

    Über Jounalisten, Politiker oder Umwelt- und Verbraucherschützer

    erfasste Monsanto persönliche Informationen -

    Adressen, politische Einstellungen, zum Teil sogar Hobbys und persönliche Vorlieben und Bewertungen.

    Auf einer der geheimen Monsanto-Listen

    stehen auch zwei meiner foodwatch-Kolleginnen aus Paris.

    Sie waren geschockt, als sie von den Enthüllungen erfuhren.


    Ob solche Überwachungslisten zulässig sind?

    Nein, aber das hat Monsanto offenbar nicht weiter gestört.

    Der deutsche Bayer-Konzern, der Monsanto vor einigen Monaten übernahm, behauptet,

    von alledem nichts gewusst zu haben.

    Ein schwerer Eingriff in die Persönlichkeitsrechte - und warum?

    Weil Menschen eine andere Position vertreten

    und damit offenbar dem Geschäftsinteresse von Monsanto im Wege stehen!


    Wir möchten Konzernen wie Bayer-Monsanto das Signal geben:

    Es hilft nichts, uns unter Druck zu setzen!

    Wir machen weiter, weil wir von unseren Zielen überzeugt sind.

    Das können wir, wenn möglichst viele Menschen hinter uns stehen.

    Helfen Sie uns dabei, stärken Sie uns den Rücken - und werden Sie jetzt

    Förderer/Förderin von foodwatch!


    Hier foodwatch unterstützen!


    Mit Diffamierungen müssen wir schon lange leben.

    Vor Jahren schon hat der Cheflobbyist der Lebensmittelindustrie foodwatch als "Sekte" beschimpft

    und damit versucht, uns ins Zwielicht zu rücken.

    Die Monsanto-Akten aber haben eine neue Qualität:

    Sie stehen für eine Entwicklung,

    in der sich Aktivistinnen und Aktivisten sowie ganze Organisationen

    einem massiven Druck ausgesetzt sehen.

    Das Beste, was wir dem entgegensetzen können, ist: weiter machen!

    Wenn Sie das auch so sehen, helfen Sie bitte mit,

    unsere Arbeit zu ermöglichen und unterstützen Sie uns als

    Förderer/Förderin von foodwatch!


    (...)


    Vielen Dank und herzliche Grüße

    Ihr

    Martin Rücker,

    Geschäftsführer

    Ist eine Sache einmal verdorben, so nutzt es nichts mehr, im Nachhinein mit "Liebe" und "Pflicht" herumzufuchteln. (lieh-tzu)
    Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will. (Albert Schweitzer)