Monsanto gegen unsere Gesundheit

  • tagesschau


    Monsanto-Übernahme


    Bayer ist fast am Ziel


    Stand: 29.05.2018 18:31 Uhr


    Der Bayer-Konzern hat die letzte große Hürde genommen:

    Die US-Behörden haben die milliardenschwere Monsanto-Übernahme genehmigt -

    allerdings unter strengen Auflagen.

    Die EU-Wettbewerbshüter hatten bereits zugestimmt.


    Die US-Kartellbehörden haben die Übernahme des Saatgut- und Agrarchemie-Herstellers

    Monsanto durch Bayer unter strengen Auflagen genehmigt.

    Allerdings zahlt der Leverkusener Konzern einen hohen Preis -

    die Zustimmung gab es nur unter der Bedingung,

    dass milliardenschwere Geschäftsanteile veräußert werden.

    Dies teilte das US-Justizministerium mit.


    Ist eine Sache einmal verdorben, so nutzt es nichts mehr, im Nachhinein mit "Liebe" und "Pflicht" herumzufuchteln. (lieh-tzu)
    Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will. (Albert Schweitzer)

  • 14. 06. 2018


    Umweltinstitut München e. V.




    Eilaktion: Keine Patente auf Leben!


    Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,


    Agrarkonzerne wie Bayer und Co. lassen immer wieder Tiere und Pflanzen patentieren,

    als hätten sie diese erfunden.

    Eigentlich wurde dieser Praxis 2017 ein Riegel vorgeschoben -

    ein Erfolg der jahrelangen Proteste aus der Zivilbevölkerung.


    Doch es gibt noch immer ein Schlupfloch.

    Und das wird von Konzernen ausgenutzt,um sich auch weiterhin die Jahrtausende lange

    züchterische Arbeit von Bäuerinnen und Bauern einzuverleiben.

    Zuletzt hat sich so das niederländische Unternehmen Enza Zaden vom Europäischen Patentamt (EPA)

    ein Patent auf eine Melone gesichert,

    die durch eine zufällige Mutation resistent gegen einen bestimmten Pilz ist.



    Die Schraube, an der wir dafür drehen können, ist der Verwaltungsrat des EPA.

    Er tagt schon am 27. Juni.

    Deutschland wird dort von Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) vertreten.

    Sie muss sich jetzt dafür einsetzen,

    dass die Lücke im Patentrecht geschlossen wird.


    Fordern Sie jetzt mit uns von Justizministerin Katarina Barley,

    Patente auf Tiere und Pflanzen zu stoppen!




    Ist eine Sache einmal verdorben, so nutzt es nichts mehr, im Nachhinein mit "Liebe" und "Pflicht" herumzufuchteln. (lieh-tzu)
    Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will. (Albert Schweitzer)

  • WDR


    Stand: 11.07.2018, 11:45


    US-Richter lässt Klagen gegen Monsanto zu


    * Sammelklagen werden in USA zugelassen

    * Streitpunkt: Ist Glyphosat krebserregend?

    * Beweislage sei zweideutig, rechtfertige aber Verhandlungen


    Der Leverkusener Konzern Bayer,

    der erst kürzlich den Abschluss der Monsanto-Übernahme verkündet hatte, steht vor neuen Problemen:

    Ein Richter in San Francisco hat Sammelklagen gegen Monsanto zugelassen.

    Das wurde am Mittwoch (11.07.2018) bekannt.


    Weiter ...


    Ist eine Sache einmal verdorben, so nutzt es nichts mehr, im Nachhinein mit "Liebe" und "Pflicht" herumzufuchteln. (lieh-tzu)
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  • 26.07.2018


    Umweltinstitut München e. V.



    Wichtiges Urteil:

    "Genscheren" sind Gentechnik


    Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,


    dieses Urteil ist ein Paukenschlag für die Gentechnikindustrie:

    Der Europäische Gerichtshof hat klargestellt, dass Tiere und Pflanzen,

    deren DNA mithilfe neuer Gentechnikmethoden verändert wurde,

    reguliert und gekennzeichnet werden müssen.


    Konzerne wie Bayer-Monsanto & Co. haben bis zuletzt fieberhaft daran gearbeitet,

    dass neue Methoden wie CRISPR/Cas von der Regulierung und Kennzeichnungspflicht ausgenommen werden.

    Denn genveränderte Lebensmittel werden von der Mehrheit der europäischen Verbraucherinnen und

    Verbraucher abgelehnt und haben damit praktisch keine Marktchancen.

    Das ist der Gentechnikindustrie seit jeher ein Dorn im Auge.


    Seit drei Jahren kämpfen wir dafür,

    dass auch die neuen Methoden als Gentechnik behandelt werden,

    denn ihr Einsatz birgt nicht absehbare Risiken für Gesundheit und Umwelt.

    Nun wurden unsere Einwände höchstrichterlich bestätigt.


    Das Gerichtsurteil stellt sicher,

    dass die Wahlfreiheit der Bürgerinnen und Bürger auch bei den neuen Gentechnik-Methoden erhalten bleibt.

    Es stärkt zudem die bäuerliche Landwirtschaft,

    die auf natürliche Züchtung und angepasste Sorten setzt.


    Mehr über das wegweisende Urteil erfahren Sie in unserer aktuellen Meldung.


    Mit herzlichen Grüßen,

    Ihr Team des Umweltinstitut München



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  • 02.08.2018


    Umweltinstitut München e. V.



    Insektengifte: Bayer lässt nicht locker


    Als wir im April über das Freiland-Verbot von drei Neonicotinoiden gejubelt haben,

    waren nicht alle begeistert.

    Wenig überraschend gab es vor allem von den großen Hersteller-Konzernen wie

    Bayer-Monsanto oder Syngenta

    Kritik. Ihnen sind solche Verbote ein Dorn im Auge.

    Schon als die EU-Kommission 2013 den Einsatz dieser Pestizide eingeschränkt hat,

    haben die Chemieriesen dagegen geklagt

    und Schadensersatzzahlungen in Milliardenhöhe gefordert.


    Im Mai wies das Europäische Gericht die Klage ab.

    Bayer möchte das jedoch nicht akzeptieren

    und hat Rechtsmittel dagegen eingelegt.

    Das Gericht muss nun erneut darüber entscheiden, was schwerer wiegt:

    der Schutz von Mensch und Umwelt oder die Profitinteressen von Konzernen.

    Weitere Informationen finden Sie in unserer aktuellen Meldung.


    Mit herzlichen Grüßen,


    Ihr Team des Umweltinstitut München

    Ist eine Sache einmal verdorben, so nutzt es nichts mehr, im Nachhinein mit "Liebe" und "Pflicht" herumzufuchteln. (lieh-tzu)
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  • change.org


    Dr. Robert Trusch und die Deutsche Umwelthilfe hat gerade ein Update zur Petition

    "Schluss mit Pestiziden und der Vergiftung von Schmetterlingen"

    veröffentlicht.

    Lesen Sie das Update und kommentieren Sie:



    Töten bald neue Pestizide unsere Schmetterlinge?


    Liebe Unterstützer/innen!

    Das Teilverbot für Neonikotinoide wurde durch die EU beschlossen.

    Aber leider versuchen Agrarchemiekonzerne immer wieder neue Insektengifte auf den Markt zu bringen.

    Deshalb müssen wir unbedingt dranbleiben und weiter deutlich machen,

    dass wir gegen den massiven Einsatz von Pestiziden sind.

    Schreibt hier noch Euere Protestmail


    Vollständiges Update lesen


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  • SumOfUs


    ...,

    Bayer hat angekündigt, ein EU-Verbot von Neonikotinoiden erneut vor Gericht anzufechten.


    Erst im Mai hatte ein Gericht das Teilverbot dieser Bienenkiller-Pestizide bestätigt.

    Jetzt geht der Chemieriese in Berufung -- und

    könnte all unsere Erfolge für den Bienenschutz rückgängig machen.


    Hunderttausende SumOfUs-Mitglieder haben dazu beigetragen,

    ein bahnbrechendes EU-weites Verbot für Bienenkiller-Pestizide zu erkämpfen.

    Wir werden jetzt nicht dabei zusehen, wie Bayer den Bienenschutz attackiert.

    Helfen Sie dabei, das Bienenkiller-Verbot zu verteidigen?


    Fordern Sie Bayer jetzt auf, die Berufung zurückzuziehen!


    Bienen sind für uns Menschen lebenswichtig -- ein Drittel unserer Nahrungsmittel hängt von ihnen ab.

    Doch die Populationen von Bienen und anderen Bestäubern schrumpfen dramatisch --

    und Neonikotinoide gehören zu den Hauptursachen dieses Massensterbens.

    Deshalb ist es so wichtig, das Neonikotinoid-Verbot der EU zu verteidigen.


    Mit dem ersten Versuch, Neonikotinoide wieder auf unsere Felder zu klagen, ist Bayer gescheitert.

    Das EU-Gericht hat im Mai dieses Jahres das Teilverbot von 2013 bestätigt.

    Doch Bayer gibt nicht auf.

    Und wenn der Chemiegigant mit seiner Berufung Erfolg hat,

    steht auch das bahnbrechende Freilandverbot aus diesem Jahr wieder auf dem Spiel.


    Aber so einfach werden wir Bayer damit nicht durchkommen lassen.

    Wir haben so viel erreicht für die Bienen in den letzten Jahren --

    auch weil Menschen wie Sie sich unermüdlich für den Bienenschutz engagiert haben.

    Wenn wir Bayer, den Medien und Entscheidungsträger/innen zeigen,

    dass unser Einsatz ungebrochen ist

    und wir uns Bayers Bienenkiller-Kurs auf Schritt und Tritt entgegenstellen --

    dann bin ich mir sicher,

    dass wir die Wende hin zu einer bienenfreundlichen Landwirtschaft schaffen können.


    Unterzeichnen Sie unsere Petition und fordern Sie Bayer auf,die Berufung gegen das Bienenkiller-Verbot zurückzuziehen!


    Petition Unterzeichnen


    Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

    Wiebke, Christian und das Team von SumOfUs


    *****************


    Mehr Informationen:


    Bayer geht gegen Urteil zu Insektenmitteln vor, Zeit Online, 28. Juli 2018

    Justiz: Bayer legt Berufung gegen Teilverbote von Neonikotinoiden ein, Welt, 28. Juli 2018




    Ist eine Sache einmal verdorben, so nutzt es nichts mehr, im Nachhinein mit "Liebe" und "Pflicht" herumzufuchteln. (lieh-tzu)
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  • 09.08.2018


    Umweltinstitut München e. V.



    Neue Importzulassungen für Gen-Pflanzen


    Die EU-Kommission hat den Import von zwei neuen genmanipulierten Mais-Sorten beschlossen

    und die Genehmigungen für drei weitere genveränderte Pflanzen verlängert.

    Die Sorten sind resistent gegen hoch giftige Pestizidwirkstoffe wie Glyphosat,

    das als wahrscheinlich krebserregend gilt.

    Eine der neuen Mais-Sorten ist sogar gegen zwei verschiedene Unkrautvernichter resistent --

    und produziert auch noch selbst Insektengifte.

    Solche Kombinationen können die gesundheitsschädliche Wirkung

    der einzelnen Wirkstoffe zusätzlich verstärken.


    In den Zulassungsverfahren werden diese Risiken jedoch nicht ausreichend berücksichtigt --

    ebenso wenig wie die verheerenden Folgen in den Produktionsländern

    durch den hohen Pestizideinsatz, der beim Anbau resistenter Gen-Pflanzen üblich ist.


    Weitere Informationen zur Entscheidung der EU-Kommissionfinden Sie in unserer aktuellen Meldung.


    Mit herzlichen Grüßen,

    Ihr Team des Umweltinstitut München




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  • Urteil in den USA


    Monsanto soll Schmerzensgeld zahlen


    Stand: 11.08.2018 13:29 Uhr


    Ein US-Gericht hat den Agrarkonzern Monsanto zur Zahlung von fast 290 Millionen Dollar

    Schmerzensgeld verurteilt,

    weil seine glyphosathaltigen Unkrautvernichtungsmittel Krebs verursacht haben sollen.


    Von Nicole Markwald, ARD-Studio Los Angeles


    Als das Urteil fällt, sitzt Dewayne Johnson ruhig zwischen seinem Anwaltsteam.

    Während die Richterin die einzelnen Punkte durchgeht,

    richtet er seinen Blick nach unten,

    einer seiner Anwälte klopft ihm ermunternd leicht auf die Schulter.


    2014 ist der Familienvater schwer an Lymphdrüsenkrebs erkrankt -

    dafür macht er die Herbizide von Monsanto verantwortlich.

    Als Hausmeister eines Schulbezirks

    hatte er regelmäßig mit glyphosathaltigen Unkrautvernichtern

    des Konzerns wie Roundup Pro oder Ranger Pro zu tun.

    Er klagte gegen die Bayer-Tocher Monsanto -

    ein Geschworenengericht gab dem 36-Jährigen nun Recht.


    Weiter ...



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  • ARD Home

    tagesschau.de


    Bayer nach Monsanto-Übernahme


    Die nächste Baustelle?


    Stand: 05.09.2018 11:08 Uhr


    Die Monsanto-Übernahme hatte sich Bayer-Chef Werner Baumann wohl anders vorgestellt.

    Nicht nur das Unkrautvernichtungsmittel Roundup steht im Feuer,

    mit Dicamba macht ein weiteres Monsanto-Produkt Sorgen.

    Richtig freuen dürfte sich nur die Anwaltsbranche.


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  • Umweltinstitut München e. V.


    13.09.2018


    Frankreich verbietet Bienengifte


    Seit dem 1. September sind in Frankreich fünf für Bienen hoch gefährliche Insektengifte

    aus der Gruppe der Neonicotinoide verboten.

    Das Land nimmt damit innerhalb Europas eine Vorreiterrolle ein.

    Denn in allen anderen EU-Staaten dürfen nur drei dieser Stoffe nicht verwendet werden.

    Und dieses Verbot gilt auch nur für den Einsatz im Freiland,

    nicht aber in Gewächshäusern.


    Deutschland muss dem Vorstoß Frankreichs dringend folgen.

    Schließlich ist die Wirkung von Neonicotinoiden auf Bienen und andere Bestäuber dramatisch:

    Selbst in sehr kleinen Mengen können sie Insekten töten und ihr Nervensystem schädigen.

    Um Biene und Co. wirklich zu schützen,

    ist allerdings mehr nötig als nur ein Verbot von einzelnen Giften.

    Was wir wirklich brauchen,

    ist ein grundsätzliches Umdenken in Politik und Landwirtschaft.

    Mehr dazu erfahren Sie in unserer aktuellen Meldung.

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  • Umweltinstitut München e. V.


    13.09.2018


    "Das Gericht hat klargestellt:

    Auch neue Gentechniken sind Gentechnik.

    Es ist schon dreist, dass sich Frau Klöckner darüber hinwegsetzen will."


    Sophia Guttenberger

    Referentin für Gentechnik


    Klöckner will weniger Kontrolle für neue Gentechnik


    Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,


    Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) hat sich für den Einsatz neuer Gentechnikmethoden ausgesprochen

    und strebt eine Gesetzesänderung auf EU-Ebene an.

    Der Nachrichtenagentur Reuters sagte sie unter anderem:

    "Die klassische grüne Gentechnik mit CRISPR/Cas in einen Topf zu werfen, halte ich für sachlich falsch."


    Offensichtlich will Klöckner das Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) nicht akzeptieren.

    Im Juli hatte das Gericht klargestellt, dass Tiere und Pflanzen,

    die mit neuen Techniken wie CRISPR/Cas hergestellt wurden, rechtlich als Gentechnik gelten.

    Damit müssen sie als solche reguliert und gekennzeichnet werden.


    Mit ihrer Aussage stellt sich die Landwirtschaftsministerin klar auf die Seite der Gentechnikindustrie.

    Doch eine nachhaltige Landwirtschaft funktioniert nur ohne CRISPR & Co.

    Deshalb werden wir uns mit aller Kraft gegen Gesetzesänderungen stellen,

    mit denen die neuen Gentechniken doch noch hoffähig gemacht werden sollen.

    Mehr über die neuen Methoden der Genmanipulation erfahren Sie auf unserer Themenseite.

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  • 27.09.2018


    Umweltinstitut München e. V.


    Glyphosat schädigt Bienen


    Eine neue Studie hat bisher unbekannte Gefahren von Glyphosat für Insekten nachgewiesen.

    Das Pflanzengift stört die Darmflora von Honigbienen,

    was zu einem geschwächten Immunsystem der Tiere führt.

    Die Bienen werden dadurch anfälliger gegenüber Krankheitserregern

    und haben ein erhöhtes Sterblichkeitsrisiko.


    Besonders erschreckend sind die Ergebnisse, weil in der Studie Glyphosat-Mengen verwendet wurden,

    die als unbedenklich gelten und tatsächlich in der Umwelt zu finden sind.

    Honigbienen und andere Insekten leiden ohnehin stark unter der industriellen Landwirtschaft.

    Die neue Studie zeigt,

    dass Glyphosat dazu noch mehr als bisher angenommen beiträgt.


    Trotz der negativen Auswirkungen des Ackergifts auf die Artenvielfalt

    ist der Absatz von Glyphosat in Deutschland vergangenes Jahr gestiegen.

    Ein Umdenken hat also noch immer nicht stattgefunden.

    Deshalb kämpfen wir weiter für ein Verbot des Unkrautvernichters!

    Weitere Informationen erhalten Sie in unserer aktuellen Meldung.


    Mit herzlichen Grüßen,


    Ihr Team des Umweltinstitut München

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  • tagesschau.de


    Glyphosat-Prozess


    Bayer will milderes Urteil anfechten


    Stand: 23.10.2018 09:38 Uhr


    Nur noch 78 Millionen Dollar Strafe -

    mit diesem neuen Urteil im Glyphosatprozess will sich Bayer nicht zufrieden geben.

    Der Konzern kündigte Berufung an.

    Für Bayer ist auch dieses Urteil ein Rückschlag.


    Ein US-Gericht hat im Prozess um angebliche Krebsrisiken

    durch glyphosathaltige Unkrautvernichter

    die Strafe gegen die Bayer-Tochter Monsanto deutlich reduziert.

    Der Konzern kündigte dennoch an, gegen das Urteil in Berufung zu gehen.


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  • SumOfUs


    Deutsche Bahn versprüht Glyphosat


    ...,

    nach Frankreich will jetzt auch Tschechien Glyphosat verbieten.

    Nur in Deutschland bewegt sich nichts - im Gegenteil:

    2017 hat der Glyphosatverbrauch sogar zugenommen.


    Trauriger Spitzenreiter und größter Verbraucher auch diesmal:

    die Deutsche Bahn.

    Sie verpestet weiterhin ganz Deutschland mit dem wahrscheinlich krebserregenden Gift --

    das inzwischen auch unter Verdacht steht,

    mitverantwortlich für das weltweite Bienensterben

    zu sein.


    Sie und mehr als 100.000 SumOfUs-Mitglieder haben die Bahn aufgefordert, den Glyphosateinsatz zu beenden.

    Noch weigert sich die Deutsche Bahn --

    deshalb werden wir in den nächsten Wochen mit Ihrer Hilfe unsere Kampagne ausweiten.

    Von uns als Kundinnen und Kunden ist die Bahn abhängig --

    und je mehr von uns lautstark das Ende der Giftspritzerei fordern,

    desto größer wird der Druck auf den Konzern.


    Als erstes haben wir deshalb dieses Video produziert, mit dem Sie

    auch Freund/innen und Bekannte über den Glyphosat-Skandal bei der Bahn aufklären können --

    bitte helfen Sie uns, das Video zu verbreiten:


    Hier können Sie das Video auf Facebook ansehen und teilen.


    Sie nutzen kein Facebook? Hier finden Sie das Video auf Youtube.


    Es geht auch ohne Glyphosat -- das beweisen zahlreiche Länder,

    in denen das Gift bereits verboten ist.

    Und auch die Österreichische Bundesbahn hat bereits angekündigt, den Glyphosateinsatz zu beenden.

    Wenn wir es schaffen, die Deutsche Bahn zu bewegen,

    auf eine Alternative umzusteigen,

    wäre das ein riesiger Schritt für eine glyphosatfreie Zukunft in Deutschland und Europa.


    Video ansehen


    Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

    Christian und das Team von SumOfUs



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  • tagesschau.de


    Glyphosat-Prozess


    Kläger akzeptiert geringere Summe


    Stand: 01.11.2018 15:07 Uhr


    Im Glyphosat-Prozess in den USA hat der krebskranke Kläger

    einer niedrigeren Entschädigung von Bayer zugestimmt -

    von 289 Millionen Dollar auf rund 79 Millionen Dollar.

    Bayer will weiter Berufung einlegen.


    Im ersten US-Prozess um angeblich verschleierte Krebsrisiken

    von Bayers Unkrautvernichter Glyphosat

    hat der Kläger einen vom Gericht festgesetzten

    millionenschweren Schadenersatz akzeptiert.


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  • tagesschau.de


    Unkrautvernichter


    Erste Schritte zum Glyphosat-Aus


    Stand: 06.11.2018 12:14 Uhr


    Umweltministerin Schulze will ein Enddatum für Glyphosat festsetzen.

    Einen Ausstieg vor dem Jahr 2023 soll es nicht geben -

    bis dahin soll der Einsatz des Unkrautvernichters aber immer stärker eingeschränkt werden.


    Bundesumweltministerin Svenja Schulze will das Aus des umstrittenen Unkrautvernichters Glyphosat forcieren.

    "Wir wollen den Ausstieg jetzt schrittweise vorantreiben, inklusive eines Enddatums",

    sagte die SPD-Politikerin.

    "Wir wollen alle Möglichkeiten ergreifen, die uns das Recht bietet."

    Glyphosat dürfe auch nicht durch ähnliche Stoffe ersetzt werden.


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  • Umweltinstitut München e. V.





    Erfolg: Brokkoli-Patent widerrufen


    Vier Jahre lang haben wir zusammen mit unseren Bündnispartnern

    gegen das Patent auf den so genannten geköpften Brokkoli aus herkömmlicher Züchtung gekämpft.

    Einen offiziellen Einspruch, 75.000 Unterschriften

    und mehrere krative Protestaktionen später hat sich unser gemeinsamer Einsatz ausgezählt.

    Das Europäische Patentamt hat das Patent widerrufen,

    das dem Agrarkonzern Monsanto im Jahr 2013 erteilt wurde,

    und folgt damit unseren Einwänden.


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    Mit herzlichen Grüßen,


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  • Umweltinstitut München e. V.





    Wie geht es weiter mit Glyphosat?


    Vergangenen Dienstag haben das Umweltbundesamt und das Bundesumweltministerium

    ihr Konzept für den weiteren Umgang mit Glyphosat in Deutschland vorgestellt.

    Es beinhaltet einen Plan zum Glyphosat-Ausstieg im Jahr 2022

    sowie ein Konzept für Ausgleichsflächen zum Schutz der Artenvielfalt.

    Das klingt zunächst einmal gut.

    Warum der Plan dennoch einige Haken aufweist, lesen Sie in unserer aktuellen Meldung.


    Mehr erfahren ...


    Mit herzlichen Grüßen,


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  • Umweltinstitut München e. V.


    Glyphosat und Krebs: Bayer täuscht Öffentlichkeit


    Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,


    der Bayer-Konzern versucht, die Öffentlichkeit mit allen Mitteln davon zu überzeugen,

    dass kein Zusammenhang zwischen Krebserkrankungen und Glyphosat besteht.

    Dabei scheut das Unternehmen auch nicht vor irreführenden Falschaussagen zurück.


    So sprach Bayer mehrfach von 800 Studien, die belegen würden,

    dass von dem Herbizid kein Krebsrisiko ausgehe.

    Recherchen der Tageszeitung taz haben nun jedoch aufgedeckt,

    dass diese Zahl maßlos übertrieben ist.

    Denn von den rund 800 von Bayer ins Feld geführten Studien

    befassen sich nur etwa 50 mit der Krebsgefahr von Glyphosat.

    Und die geben keineswegs allesamt Entwarnung.

    Damit konfrontiert, rudert Bayer nun zurück

    und will die Aussage plötzlich ganz anders gemeint haben.


    Dieses Verhalten zeigt, wie verzweifelt der Chemiekonzern das umstrittene Ackergift

    auf dem Markt halten möchte,

    das von der Internationalen Krebsforschungsagentur als wahrscheinlich krebserregend eingestuft wurde.

    Zweifel gegenüber der Unbedenklichkeit von Glyphosat werden so sicher nicht ausgeräumt.


    Mehr dazu erfahren Sie in unserer aktuellen Meldung.

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