Monsanto gegen unsere Gesundheit

  • tagesschau


    Monsanto-Übernahme


    Bayer ist fast am Ziel


    Stand: 29.05.2018 18:31 Uhr


    Der Bayer-Konzern hat die letzte große Hürde genommen:

    Die US-Behörden haben die milliardenschwere Monsanto-Übernahme genehmigt -

    allerdings unter strengen Auflagen.

    Die EU-Wettbewerbshüter hatten bereits zugestimmt.


    Die US-Kartellbehörden haben die Übernahme des Saatgut- und Agrarchemie-Herstellers

    Monsanto durch Bayer unter strengen Auflagen genehmigt.

    Allerdings zahlt der Leverkusener Konzern einen hohen Preis -

    die Zustimmung gab es nur unter der Bedingung,

    dass milliardenschwere Geschäftsanteile veräußert werden.

    Dies teilte das US-Justizministerium mit.


    Ist eine Sache einmal verdorben, so nutzt es nichts mehr, im Nachhinein mit "Liebe" und "Pflicht" herumzufuchteln. (lieh-tzu)
    Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will. (Albert Schweitzer)

  • 14. 06. 2018


    Umweltinstitut München e. V.




    Eilaktion: Keine Patente auf Leben!


    Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,


    Agrarkonzerne wie Bayer und Co. lassen immer wieder Tiere und Pflanzen patentieren,

    als hätten sie diese erfunden.

    Eigentlich wurde dieser Praxis 2017 ein Riegel vorgeschoben -

    ein Erfolg der jahrelangen Proteste aus der Zivilbevölkerung.


    Doch es gibt noch immer ein Schlupfloch.

    Und das wird von Konzernen ausgenutzt,um sich auch weiterhin die Jahrtausende lange

    züchterische Arbeit von Bäuerinnen und Bauern einzuverleiben.

    Zuletzt hat sich so das niederländische Unternehmen Enza Zaden vom Europäischen Patentamt (EPA)

    ein Patent auf eine Melone gesichert,

    die durch eine zufällige Mutation resistent gegen einen bestimmten Pilz ist.



    Die Schraube, an der wir dafür drehen können, ist der Verwaltungsrat des EPA.

    Er tagt schon am 27. Juni.

    Deutschland wird dort von Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) vertreten.

    Sie muss sich jetzt dafür einsetzen,

    dass die Lücke im Patentrecht geschlossen wird.


    Fordern Sie jetzt mit uns von Justizministerin Katarina Barley,

    Patente auf Tiere und Pflanzen zu stoppen!




    Ist eine Sache einmal verdorben, so nutzt es nichts mehr, im Nachhinein mit "Liebe" und "Pflicht" herumzufuchteln. (lieh-tzu)
    Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will. (Albert Schweitzer)

  • WDR


    Stand: 11.07.2018, 11:45


    US-Richter lässt Klagen gegen Monsanto zu


    * Sammelklagen werden in USA zugelassen

    * Streitpunkt: Ist Glyphosat krebserregend?

    * Beweislage sei zweideutig, rechtfertige aber Verhandlungen


    Der Leverkusener Konzern Bayer,

    der erst kürzlich den Abschluss der Monsanto-Übernahme verkündet hatte, steht vor neuen Problemen:

    Ein Richter in San Francisco hat Sammelklagen gegen Monsanto zugelassen.

    Das wurde am Mittwoch (11.07.2018) bekannt.


    Weiter ...


    Ist eine Sache einmal verdorben, so nutzt es nichts mehr, im Nachhinein mit "Liebe" und "Pflicht" herumzufuchteln. (lieh-tzu)
    Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will. (Albert Schweitzer)

  • 26.07.2018


    Umweltinstitut München e. V.



    Wichtiges Urteil:

    "Genscheren" sind Gentechnik


    Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,


    dieses Urteil ist ein Paukenschlag für die Gentechnikindustrie:

    Der Europäische Gerichtshof hat klargestellt, dass Tiere und Pflanzen,

    deren DNA mithilfe neuer Gentechnikmethoden verändert wurde,

    reguliert und gekennzeichnet werden müssen.


    Konzerne wie Bayer-Monsanto & Co. haben bis zuletzt fieberhaft daran gearbeitet,

    dass neue Methoden wie CRISPR/Cas von der Regulierung und Kennzeichnungspflicht ausgenommen werden.

    Denn genveränderte Lebensmittel werden von der Mehrheit der europäischen Verbraucherinnen und

    Verbraucher abgelehnt und haben damit praktisch keine Marktchancen.

    Das ist der Gentechnikindustrie seit jeher ein Dorn im Auge.


    Seit drei Jahren kämpfen wir dafür,

    dass auch die neuen Methoden als Gentechnik behandelt werden,

    denn ihr Einsatz birgt nicht absehbare Risiken für Gesundheit und Umwelt.

    Nun wurden unsere Einwände höchstrichterlich bestätigt.


    Das Gerichtsurteil stellt sicher,

    dass die Wahlfreiheit der Bürgerinnen und Bürger auch bei den neuen Gentechnik-Methoden erhalten bleibt.

    Es stärkt zudem die bäuerliche Landwirtschaft,

    die auf natürliche Züchtung und angepasste Sorten setzt.


    Mehr über das wegweisende Urteil erfahren Sie in unserer aktuellen Meldung.


    Mit herzlichen Grüßen,

    Ihr Team des Umweltinstitut München



    Ist eine Sache einmal verdorben, so nutzt es nichts mehr, im Nachhinein mit "Liebe" und "Pflicht" herumzufuchteln. (lieh-tzu)
    Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will. (Albert Schweitzer)

  • 02.08.2018


    Umweltinstitut München e. V.



    Insektengifte: Bayer lässt nicht locker


    Als wir im April über das Freiland-Verbot von drei Neonicotinoiden gejubelt haben,

    waren nicht alle begeistert.

    Wenig überraschend gab es vor allem von den großen Hersteller-Konzernen wie

    Bayer-Monsanto oder Syngenta

    Kritik. Ihnen sind solche Verbote ein Dorn im Auge.

    Schon als die EU-Kommission 2013 den Einsatz dieser Pestizide eingeschränkt hat,

    haben die Chemieriesen dagegen geklagt

    und Schadensersatzzahlungen in Milliardenhöhe gefordert.


    Im Mai wies das Europäische Gericht die Klage ab.

    Bayer möchte das jedoch nicht akzeptieren

    und hat Rechtsmittel dagegen eingelegt.

    Das Gericht muss nun erneut darüber entscheiden, was schwerer wiegt:

    der Schutz von Mensch und Umwelt oder die Profitinteressen von Konzernen.

    Weitere Informationen finden Sie in unserer aktuellen Meldung.


    Mit herzlichen Grüßen,


    Ihr Team des Umweltinstitut München

    Ist eine Sache einmal verdorben, so nutzt es nichts mehr, im Nachhinein mit "Liebe" und "Pflicht" herumzufuchteln. (lieh-tzu)
    Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will. (Albert Schweitzer)

  • change.org


    Dr. Robert Trusch und die Deutsche Umwelthilfe hat gerade ein Update zur Petition

    "Schluss mit Pestiziden und der Vergiftung von Schmetterlingen"

    veröffentlicht.

    Lesen Sie das Update und kommentieren Sie:



    Töten bald neue Pestizide unsere Schmetterlinge?


    Liebe Unterstützer/innen!

    Das Teilverbot für Neonikotinoide wurde durch die EU beschlossen.

    Aber leider versuchen Agrarchemiekonzerne immer wieder neue Insektengifte auf den Markt zu bringen.

    Deshalb müssen wir unbedingt dranbleiben und weiter deutlich machen,

    dass wir gegen den massiven Einsatz von Pestiziden sind.

    Schreibt hier noch Euere Protestmail


    Vollständiges Update lesen


    Ist eine Sache einmal verdorben, so nutzt es nichts mehr, im Nachhinein mit "Liebe" und "Pflicht" herumzufuchteln. (lieh-tzu)
    Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will. (Albert Schweitzer)

  • SumOfUs


    ...,

    Bayer hat angekündigt, ein EU-Verbot von Neonikotinoiden erneut vor Gericht anzufechten.


    Erst im Mai hatte ein Gericht das Teilverbot dieser Bienenkiller-Pestizide bestätigt.

    Jetzt geht der Chemieriese in Berufung -- und

    könnte all unsere Erfolge für den Bienenschutz rückgängig machen.


    Hunderttausende SumOfUs-Mitglieder haben dazu beigetragen,

    ein bahnbrechendes EU-weites Verbot für Bienenkiller-Pestizide zu erkämpfen.

    Wir werden jetzt nicht dabei zusehen, wie Bayer den Bienenschutz attackiert.

    Helfen Sie dabei, das Bienenkiller-Verbot zu verteidigen?


    Fordern Sie Bayer jetzt auf, die Berufung zurückzuziehen!


    Bienen sind für uns Menschen lebenswichtig -- ein Drittel unserer Nahrungsmittel hängt von ihnen ab.

    Doch die Populationen von Bienen und anderen Bestäubern schrumpfen dramatisch --

    und Neonikotinoide gehören zu den Hauptursachen dieses Massensterbens.

    Deshalb ist es so wichtig, das Neonikotinoid-Verbot der EU zu verteidigen.


    Mit dem ersten Versuch, Neonikotinoide wieder auf unsere Felder zu klagen, ist Bayer gescheitert.

    Das EU-Gericht hat im Mai dieses Jahres das Teilverbot von 2013 bestätigt.

    Doch Bayer gibt nicht auf.

    Und wenn der Chemiegigant mit seiner Berufung Erfolg hat,

    steht auch das bahnbrechende Freilandverbot aus diesem Jahr wieder auf dem Spiel.


    Aber so einfach werden wir Bayer damit nicht durchkommen lassen.

    Wir haben so viel erreicht für die Bienen in den letzten Jahren --

    auch weil Menschen wie Sie sich unermüdlich für den Bienenschutz engagiert haben.

    Wenn wir Bayer, den Medien und Entscheidungsträger/innen zeigen,

    dass unser Einsatz ungebrochen ist

    und wir uns Bayers Bienenkiller-Kurs auf Schritt und Tritt entgegenstellen --

    dann bin ich mir sicher,

    dass wir die Wende hin zu einer bienenfreundlichen Landwirtschaft schaffen können.


    Unterzeichnen Sie unsere Petition und fordern Sie Bayer auf,die Berufung gegen das Bienenkiller-Verbot zurückzuziehen!


    Petition Unterzeichnen


    Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

    Wiebke, Christian und das Team von SumOfUs


    *****************


    Mehr Informationen:


    Bayer geht gegen Urteil zu Insektenmitteln vor, Zeit Online, 28. Juli 2018

    Justiz: Bayer legt Berufung gegen Teilverbote von Neonikotinoiden ein, Welt, 28. Juli 2018




    Ist eine Sache einmal verdorben, so nutzt es nichts mehr, im Nachhinein mit "Liebe" und "Pflicht" herumzufuchteln. (lieh-tzu)
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  • 09.08.2018


    Umweltinstitut München e. V.



    Neue Importzulassungen für Gen-Pflanzen


    Die EU-Kommission hat den Import von zwei neuen genmanipulierten Mais-Sorten beschlossen

    und die Genehmigungen für drei weitere genveränderte Pflanzen verlängert.

    Die Sorten sind resistent gegen hoch giftige Pestizidwirkstoffe wie Glyphosat,

    das als wahrscheinlich krebserregend gilt.

    Eine der neuen Mais-Sorten ist sogar gegen zwei verschiedene Unkrautvernichter resistent --

    und produziert auch noch selbst Insektengifte.

    Solche Kombinationen können die gesundheitsschädliche Wirkung

    der einzelnen Wirkstoffe zusätzlich verstärken.


    In den Zulassungsverfahren werden diese Risiken jedoch nicht ausreichend berücksichtigt --

    ebenso wenig wie die verheerenden Folgen in den Produktionsländern

    durch den hohen Pestizideinsatz, der beim Anbau resistenter Gen-Pflanzen üblich ist.


    Weitere Informationen zur Entscheidung der EU-Kommissionfinden Sie in unserer aktuellen Meldung.


    Mit herzlichen Grüßen,

    Ihr Team des Umweltinstitut München




    Ist eine Sache einmal verdorben, so nutzt es nichts mehr, im Nachhinein mit "Liebe" und "Pflicht" herumzufuchteln. (lieh-tzu)
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  • Urteil in den USA


    Monsanto soll Schmerzensgeld zahlen


    Stand: 11.08.2018 13:29 Uhr


    Ein US-Gericht hat den Agrarkonzern Monsanto zur Zahlung von fast 290 Millionen Dollar

    Schmerzensgeld verurteilt,

    weil seine glyphosathaltigen Unkrautvernichtungsmittel Krebs verursacht haben sollen.


    Von Nicole Markwald, ARD-Studio Los Angeles


    Als das Urteil fällt, sitzt Dewayne Johnson ruhig zwischen seinem Anwaltsteam.

    Während die Richterin die einzelnen Punkte durchgeht,

    richtet er seinen Blick nach unten,

    einer seiner Anwälte klopft ihm ermunternd leicht auf die Schulter.


    2014 ist der Familienvater schwer an Lymphdrüsenkrebs erkrankt -

    dafür macht er die Herbizide von Monsanto verantwortlich.

    Als Hausmeister eines Schulbezirks

    hatte er regelmäßig mit glyphosathaltigen Unkrautvernichtern

    des Konzerns wie Roundup Pro oder Ranger Pro zu tun.

    Er klagte gegen die Bayer-Tocher Monsanto -

    ein Geschworenengericht gab dem 36-Jährigen nun Recht.


    Weiter ...



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