Monsanto etc.

  • Umweltinstitut München e. V.



    Helfen Sie uns, Einschüchterungsklagen zu beenden?


    Hallo ...,


    immer häufiger missbrauchen Unternehmen, Regierungsmitglieder oder mächtige Einzelpersonen unser Rechtssystem, um Kritiker:innen vor Gericht zu zerren. Die Betroffenen werden psychologisch zermürbt und ihre finanziellen und zeitlichen Ressourcen in einem jahrelangen Verfahren aufgezehrt. Strategic Lawsuits Against Public Participation nennt die Fachwelt solche Einschüchterungsklagen. In der englischen Abkürzung wird die Wirkung deutlich: Ein SLAPP ist wie ein Schlag ins Gesicht, für die Betroffenen und unsere Demokratie selbst.


    Was es bedeutet, von einem SLAPP betroffen zu sein, müssen wir nun schon seit über zwei Jahren selbst erleben. Denn seitdem wissen wir, dass wir in Italien vor Gericht stehen, weil wir die Öffentlichkeit über den hohen Pestizideinsatz im Südtiroler Apfelanbau aufgeklärt haben.


    Nicht nur Umweltschützer:innen werden mit solchen Prozessen überhäuft, sondern auch andere NGOs, genauso wie Jounalist:innen, Wissenschaftler:innen oder Gewerkschaften. SLAPPs bedrohen so immer mehr die Arbeit derjenigen, die den Mächtigen auf die Finger schauen und auf Missstände aufmerksam machen.


    Um unsere demokratischen Grundrechte auf Informations- und Meinungsfreiheit zu verteidigen, haben wir eine Kampagne gegen SLAPPs gestartet. Gemeinsam mit Partnerorganisationen aus ganz Europa setzen wir uns für ein europäisches Gesetz ein, das SLAPP-Klagen den Riegel vorschiebt. Bitte unterstützen Sie uns bei dieser Kampage, indem Sie jetzt Fördermitglied werden oder uns mit einer Spende den Rücken stärken.


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    Mit unserer Kampagne haben wir bereits erste wichtige Erfolge eingefahren: So konnten wir nicht nur zahlreiche Medien dafür gewinnen, über die Problematik zu berichten, sondern auch die Politik bewegen: Nachdem sich im November das EU-Parlament mit großer Mehrheit für ein europäisches Anti-SLAPP-Gesetz aussprach, erarbeitet die EU-Kommission nun einen Vorschlag dafür. Und unser Anliegen hat es vor kurzem sogar in den Koalitionsvertrag der Ampel-Regierung geschafft! Zum ersten Mal bekennt sich damit eine deutsche Bundesregierung zum Kampf gegen SLAPPs.


    Die Chance ist da, die Klage-Flut gegen Aktivist:innen, Journalist:innen und andere kritische Stimmen endlich einzudämmen. Doch damit es nicht bei leeren Versprechungen bleibt, müssen wir am Ball bleiben. Mit neuen Aktionen wollen wir im nächsten Jahr dafür sorgen, dass EU-Kommission und Bundesregierung tatsächlich wirksame Regelungenn gegen SLAPPs auf den Weg bringen. Bitte unterstützen Sie uns dabei als Fördermitglied oder mit einer Spende:


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    Vielen Dank und herzliche Grüße,


    Veronika Feicht

    Referentin für Agrarpolitik

    Ist eine Sache einmal verdorben, so nutzt es nichts mehr, im Nachhinein mit "Liebe" und "Pflicht" herumzufuchteln. (lieh-tzu)
    Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will. (Albert Schweitzer)

  • - 2 -



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    Mit einer Fördermitgliedschaft helfen Sie besonders effizient: Ihre dauerhafte Unterstützung bedeutet für uns Planbarkeit und Verlässlichkeit für unsere Projekte. So ermöglichen Sie, dass wir gezielt und langfristig Aufklärungskampagnen durchführen (und trotz Gegenwind durchhalten) können, neue politische Prozesse initiieren und gleichzeitig unsere Unabhängigkeit bewahren.


    Wenn Sie sich bis zum 09.01.2022 dazu entscheiden, uns dauerhaft zu unterstützen, können Sie als Dankeschön wieder tolle Preise gewinnen. Unsere beiden Hauptgewinne versprechen Entspannung und Erholung pur: Wir verlosen je zwei Nächte für zwei Personen in zwei ganz unterschiedlichen Wohlfühlhotels. Als Gewinner:in des ersten Preises dürfen Sie sich über einen Kurzurlaub im lauschigen Bio-Hotel "7 Sentidos" im Bayerischen Wald am Fuße des Bärnstein freuen. Hier werden Sie mit veganen und vegetarischen Speisen verwöhnt. Als zweiten Preis können Sie eine Auszeit im wunderschönen und romantisch gelegenen Baumhaushotel Seemühle in Gröfendorf gewinnen.


    Außerdem verlosen wir einen Hängesessel von Hängemattenglück aus feiner Öko-Baumwolle, die Kuscheldecke "Straßburg" von Waschbär und fünf Teezeit-Geschenkkartons von Sonnentor mit leckeren Kräutertees - genau das Richtige für die Winterzeit.


    Zusätzlich zur Gewinnchance darf sich jedes neue Fördermitglied eine unserer beliebten Willkommensprämien aussuchen.


    Für die kostenlose Bereitstellung der Preise bedanken wir uns ganz herzlich!


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  • tagesschau


    Umstrittener Unkrautvernichter


    Bayer gewinnt weiteren Glyphosat-Prozess


    Stand: 10.12.2021 10:13 Uhr


    Nach einem ersten Erfolg im Oktober hat Bayer auch einen zweiten Prozess

    um mögliche Krebserkrankunen durch den Unkrautvernichter Glyphosat in USA gewonnen.

    Kommt nun ein höchstrichterliches Votum?


    Im jahrelangen Streit über die gesundheitlichen Schäden durch den Unkrautvernichter Glyphosat

    hat der DAX-Konzern Bayer in den USA einen zweiten juristischen Sieg errungen.

    Ein Geschworenengericht in Kalifornien befand,

    dass das Mittel nicht die Ursache der Krebserkrankung einer Frau gewesen sei.

    Die Klägerin hatte ihre Erkrankung auf den glyphosathaltigen Unkrautvernichter Roundup zurückgeführt,

    den sie über mehrere Jahre verwendet hatte.


    Weiter ...

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  • agrarheute


    Pflanzenschutzmittel-Zulassung


    Glyphosat: Darum werden elf Zulassungen erneut um ein Jahr verlängert


    Karl Bockholt, agrarheute

    am Sonntag, 12.12.2021 - 07:00


    Im Streit um den herbiziden Wirkstoff sind die Präparate aus formalen Gründen zunächst weiter erlaubt -

    das ist der Stand der Dinge beim EU-Antrag auf Wiederzulassung von Glyphosat.


    Die Anträge auf erneuerte Genehmigung für die elf Glyphosat-Mittel

    konnte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)

    "nicht abschließend" prüfen.

    Daher sind die bestehenden Zulassungen formal bis zum 15. Dezember 2022 verlängert.


    Weiter ...

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  • tagesschau


    "Grünere" Landwirtschaft


    Die agrarpolitischen Ziele der Ampel


    Stand: 13.12.2021 08:45 Uhr


    Mehr "grüne" Landwirtschaft, mehr Tierwohl -

    weg von Massentierhaltung und ausgelaugten Böden:

    Das hat sich die neue Regierung auf die Fahnen geschrieben.

    Was bedeutet der Koalitionsvertrag für Landwirte?


    Von Claudia Plaß, ARD-Hauptstadtstudio


    Mehr Tierwohl für Schweine, Rinder und Geflügel, mehr Ökolandbau.

    Darauf haben sich SPD, Grüne und FDP verständigt.

    Neue Wege in der Landwirtschaft seien nötig,

    das machte Vizekanzler und Minister Robert Habeck deutlich.

    "Wir haben das Artensterben und das Höfesterben.

    Es schreit nach einem neuen Denken in der Landwirtschaftspolitik,

    die nicht nur 'wachse oder weiche' kennt", so der Grünen-Politiker.

    Vor allem kleinere bäuerliche Betriebe sind benachteiligt.

    Deren Zahl ging in den vergangenen Jahren drastisch zurück,

    während die Anzahl weniger größerer Betriebe zunahm.

    Unter anderem hier wollen die Ampelparteien gegensteuern.


    Weiter ...

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  • SumOfUs


    Aktion gegen Bienenkiller-Pestizide


    editor-2021-11-18.png


    ...,


    wir nehmen uns Bayer vor -- mit einem neuen Plan: Wir kaufen Unternehmensaktien und überwältigen das Unternehmen von innen mit Anträgen und Resolutionen und stoppen so den Einsatz von Bienenkiller-Pestiziden!


    Jahrelang haben wir erfolgreich gegen Pestizidgiganten gekämpft -- aber ihre Ressourcen sind endlos und sie finden immer neue Wege, Imker*innen zu schikanieren und ihre Gifte in die Einkaufsregale und in Lebensmitteln zu schleusen.


    Doch gemeinsam können wir Bayer in die Schranken weisen. Wie? Wenn wir gemeinsam Aktien kaufen, können wir auf den Hauptversammlungen Resolutionen einreichen, gleichzeitig andere Aktionär*innen mobilisieren und so den Druck auf den Konzern erhöhen!


    Unser Aktivismus funktioniert -- erst letztes Jahr zwang eine SumOfUs-Aktionärsresolution Apple dazu, sich zur Wahrung der Menschenrechte zu bekennen und die Meinungsfreiheit seiner Nutzer*innen in China zu schützen. Heute wollen wir uns Bayer vorknöpfen!


    In den nächsten 24 Stunden wird jede eingehende Spende durch einen großzügigen Geldgeber von uns verdoppelt und damit unser Einfluss -- helfen Sie mit, Bayer-Aktien zu kaufen?


    JETZT 1€ SPENDEN


    Einen anderen Betrag spenden


    Seit Jahren nutzt SumOfUs die gebündelte Macht von Aktionär*innen und hat damit bereits viele erfolgreiche Aktionen umgesetzt. Ihr Engagement war so erfolgreich, dass Konzerne unseren Aktivismus jetzt verbieten wollen!


    So hat die US-Börsenaufsicht neue Richtlinien eingeführt: Um Resolutionen einzureichen, brauchen wir jetzt Aktien im Wert von Tausenden von Dollar. Und für den Kauf dieser Aktien werden sehr frühe Fristen gesetzt.


    Diese Unternehmen und Regulierungsbehörden tun alles, um uns zum Schweigen zu bringen und den Reichen mehr Macht zuzusprechen. Aber wir wollen sie mit ihren eigenen Waffen schlagen -- gemeinsam haben wir die Möglichkeit Aktien der größten und skrupellosesten Unternehmen zu kaufen und so unsere Forderungen direkt in die Vorstandsetagen zu tragen.


    Wir haben mit Apple angefangen und kaufen jetzt auch Google- und Facebook-Aktien. Heute steuern wir die Pestizidindustrie an -- helfen Sie mit, Bayer zur Rechenschaft zu ziehen?


    JETZT 1€ SPENDEN


    Einen anderen Betrag spenden


    Vielen Dank für Ihre Unterstützung,

    Danny und das Team von SumOfUs


    ************************************************************************************


    Mehr Informationen:


    Apple faces shareholder vote on human rights policies, Financial Times, 16. Dezember 2019 (in englischer Sprache)

    SEC Adopts Amendements to Modernize Shareholder Proposal Rule, US Securities and Exchange Commission,

    23. September 2020 (in englischer Sprache)

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    Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will. (Albert Schweitzer)

  • Umweltinstitut München e. V.



    587.399 Unterschriften für den Pestizidausstieg


    Hallo ...,


    die magische Zahl lautet heute nicht drei, sieben oder zwölf, sondern: 587.399! So viele Menschen haben allein aus Deutschland für unsere Europäische Bürgerinitiative "Bienen und Bauern retten" unterschrieben. Diese beeindruckende Zahl übermittelten wir letzte Woche offiziell an das Bundesverwaltungsamt.


    Nach dem Stichtag für die Unterschriftensammlung Ende September trudelten in unserem Büro wochenlang dick gefüllte Briefe voller Unterschriftenlisten ein. Während wir schon mit dem Auszählen begonnen hatten, wurden die Stapel stetig größer, denn immer noch brachte uns der Postbote täglich weitere Listen.


    Am Freitag konnten wir dann 25 prall gefüllte Kisten voller Unterschriften an die Mitarbeiter:innen des Bundesverwaltungsamts in Kölnn übergeben. Vielen Dank an alle, die unterschrieben und so fleißig mitgesammelt haben!


    Nun hat das Amt maximal drei Monate Zeit, um die Gültigkeit der Unterschriften zu überprüfen, genau wie die zuständigen Behörden in den anderen EU-Ländern. Bleibt es nach der Validierung durch die Beamt:innen insgesamt bei über einer Million Unterschriften aus der ganzen EU, können wir unsere Forderung in einer Anhörung im Europäischen Parlament und in Gesprächen mit der Europäischen Kommission vorstellen. Doch bereits jetzt ist klar, dass die Politik den Ruf so vieler Menschen nach einer pestizidfreien Landwirtschaft nicht länger ignorieren kann!


    Mit herzlichen Grüßen,


    Ihr Team des Umweltinstitut München

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  • EXTREM

    NEWS


    Deutschlandweite Studie:

    Insekten sogar in Naturschutzgebieten stark mit Pestiziden belastet


    Freigeschaltet am 16.12.2021 um 16:29 durch Anja Schmitt


    Naturschutzgebiete sollen Natur und Landschaft besonders schützen.

    Eine deutschlandweit durchgeführte Studie zeigt nun, wie schwierig dies bei Insekten ist.

    Im Schnitt sind Tiere in den Schutzgebieten mit 16 unterschiedlichen Pestiziden belastet.

    Keines der untersuchten Gebiete war unbelastet.

    Dies berichtet das russische online Magazin "SNA News".


    In den vergangenen drei Jahrzehnten sind nachweislich

    mehr als 75 Prozent der Biomasse an Insekten in deutschen Naturschutzgebieten verschwunden.

    Die vom Weltbiodiversitätsrat (IPBES) beschriebene Biodiversitätskrise

    findet in Deutschland also auch mitten in Schutzgebieten statt.

    Das Fatale:

    Ohne Insekten brechen Ökosysteme zusammen,

    können zum Beispiel Pflanzen nicht mehr ausreichend bestäubt werden.


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  • change.org


    Sarah Wiener und die Deutsche Umwelthilfe e. V. hat gerade ein Update zur Petition

    "Stoppt das Bienensterben!

    Wir brauchen eine andere Art von Landwirtschaft!"

    veröffentlicht.

    Lesen Sie das Update und kommentieren Sie:


    NEUIGKEIT ZUR PETITION


    Neue Studie zeigt:

    Selbst in Schutzgebieten sind Insekten mit Pestizid-Cocktails belastet!


    Liebe Unterstützer:innen!


    Vor wenigen Tagen haben der Agrarforscher Carsten Brühl von der Universität Koblenz,

    das Leibnitz-Institut für ökologische Raumentwicklung

    und der Entomologische Verein Krefeld

    eine neue Studie zu Pestiziden im Wissenschaftsjournal "Scientific Reports" veröffentlicht.

    Mit erschreckendem Ergebnis:

    In keinem der 21 untersuchten Naturschutzgebiete waren die Insekten frei ...


    Vollständiges Update lesen

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  • tagesschau


    Vorgaben für Fertigprodukte


    Özdemir will gesündere Ernährung fördern


    Stand: 26.12.2021 04:42 Uhr


    Zu viel Zucker, Fett und Salz - vor allem in Fertigprodukten:

    Laut Landwirtschaftsminister Özdemir ernähren sich die Deutschen zu ungesund.

    Er will der Industrie neue Vorgaben machen - und die Lebensmittelpreise erhöhen.


    (...)


    Lemke will Einsatz von Pestiziden reduzieren


    Unterdessen forderte Bundesumweltministerin Steffi Lemke

    eine starke Reduzierung des Einsatzes von Pestiziden in der Landwirtschaft.

    "Ich gehe nicht davon aus, dass wir innerhalb von vier Jahren

    komplett auf Pestizide verzichten können.

    Aber wir brauchen eine deutliche Verringerung,

    wenn wir das Insektensterben aufhalten wollen",

    sagte die Grünen-Politikerin den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

    "Wir können den Pestizideinsatz durch finanzielle Anreize,

    aber auch durch Ordnungsrecht verringern".


    Weiter ...

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  • W W F


    WWF zur Entscheidung des Bundesrates

    über die nationale Ausgestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP)


    Berlin, 17.12.2021: Am Freitag hat der Bundesrat die Verordnungen zur nationalen Ausgestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) beschlossen. Dazu sagt Johann Rathke, Koordinator für Agrarpolitik und Landnutzungspolitik von WWF Deutschland:


    "Mit dem heutigen Beschluss des Bundesrates endet vorerst das Rechtssetzungsverfahren zur nationalen Ausgestaltung der künftigen Gemeinsamen Agrarpolitik, kurz GAP. Mit dieser Entscheidung kann die Bundesregierung nun den GAP-Strategieplan bei der EU-Kommission einreichen. Diese prüft, ob Deutschland damit einen wirkungsvollen Beitrag für mehr Klima- und Biodiversitätsschutz leisten kann. Das ist zu bezweifeln: einerseits sind die Grundvoraussetzungen, die im Sommer 2021 in Brüssel vereinbart wurden, ungünstig - der Spielraum der Mitgliedstaaten ist begrenzt und lässt nur wenig Ambition zu. Andererseits nutzt Deutschland selbst diesen geringen Spielraum kaum aus.


    Es werden lediglich 23 Prozent der Mittel der Direktzahlungen für Umweltmaßnahmen, die sogenannten Öko-Regelungen, zur Verfügung gestellt. Damit erfüllt Deutschland gerade mal die Minimalanforderungen. Mindestens 30 Prozent und ein jährlicher Anstieg wären nötig gewesen, um den finanziellen Bedarf zu decken und zugleich den Landwirtinnen und Landwirten einen Ausstiegspfad aus den pauschalen Direktzahlungen anzubieten.


    Die grundsätzlichen Konstruktionsfehler der GAP und die Unterfinanzierung der nationalen Öko-Regelungen bleiben nach der heutigen Entscheidung des Bundesrates bestehen. Umso wichtiger sind nun die anstehenden Gespräche zwischen der Bundesregierung und der EU-Kommission zum GAP-Strategieplan. Und umso wichtiger ist die fortlaufende Evaluierung während der Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik ab 2023. Was nicht wirksam für mehr Biodiversitäts- und Klimaschutz in der Landwirtschaft sorgt, muss dann zügig korrigiert werden."


    Quelle

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  • change.org


    Alexander Schiebel hat gerade ein Update zur Petiton

    "Beendet den Angriff auf die Meinungsfreiheit!

    Beendet den #Pestizidprozess!"

    veröffentlicht.

    Lesen Sie das Update und kommentieren Sie:


    NEUIGKEIT ZUR PETITION



    Unser Dankeschön:

    7 Tage kostenlos streamen!

    Die Kinoversion von "Das Wunder von Mals"


    Ihr habt einen guten Bildschirm?

    Und Ihr habt ein wenig freie Zeit in den Feiertagen?

    Ihr habt Lust, Euer Wohnzimmer zum Kino zu machen?

    Dann schnappt Euch einen guten Tee oder ein Glas Wein,

    stellt Euch vor, Ihr sitzt in einem dunklen Kinosaal und lasst Euch auf

    "Das Wunder von Mals"

    ein.


    * Den Film, der so vielen Menschen Hoffnung gemacht hat.

    * Den Film, der für andere zum Stein des Anstoßes ...


    Vollständiges Update lesen

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  • tagesschau


    Monsanto-Übernahme


    Bayer drohen Klagen in Milliardenhöhe


    Stand: 04.01.2022 10:33 Uhr


    Bayer steht auch in Deutschland vor einer Klagewelle.

    Anleger werfen dem Konzern vor, sie über die Risiken der Verbraucherklagen in den USA

    im Zusammenhang mit der Monsanto-Übernahme getäuscht zu haben.


    Die Aktionärsklagen gegen den Chemiekonzern Bayer

    ziehen auch in Deutschland immer größere Kreise:

    Bis zum Ablauf der Verjährungsfrist am 31. Dezember 2021

    seien Klagen für rund 320 Kläger beim Landgericht Köln eingereicht worden,

    teilte die Kanzlei Tilp mit.

    Die auf Anleger-Musterverfahren spezialisierte Kanzlei vertritt die Kläger.


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  • Umweltinstitut München e. V.



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    Jetzt mitmachen:

    Meinungsfreiheit ist nicht verhandelbar!


    Hallo ...,


    das neue Jahr startet für uns mit der Aussicht auf einen weiteren Gerichtstermin: Bereits in wenigen Wochen müssen wir erneut nach Itlaien reisen, um uns wegen unserer Kritik am hohen Pestizideinsatz im Südtiroler Apfelanbau vor dem Landesgericht Bozen zu verteidigen. Mittlerweile beschäftigt uns der sogenannte Pestizidprozess damit nun im vierten Jahr. Doch wir sind nur ein Beispiel für eine von vielen Organisationen, die von einer SLAPP-Klage betroffen sind. Europaweit werden jedes Jahr hunderte Menschen vor Gericht gezerrt, weil sie im Interesse der Öffentlichkeit auf Missstände aufmerksam gemacht haben.


    SLAPP steht für Strategic Lawsuits against Public Participation: Mit solchen strategischen Einschüchterungsklagen missbrauchen Regierungen, Unternehmen oder auch Einzelpersonen unser Rechtssystem, um diejenigen zum Schweigen zu bringen, die den Mächtigen auf die Finger schauen. Betroffen sind NGOs, die auf Umweltverschmutzungen hinweisen genauso wie Journalist:innen, die Korruptionsskandale enthüllen oder Gewerkschaftler:innen, die Menschenrechtsverletzungen anprangern.


    Doch unsere Demokratie ist auf kritische Berichterstattung und die Möglichkeit, sich angstfrei öffentlich einzubringen, angewiesen. In einem Appell an die EU-Kommission fordern wir daher ein wirksames Anti-SLAPP-Gesetz. Zusammen mit rund 100.000 Menschen aus ganz Europa haben Sie sich unserem Aufruf bereits angeschlossen. Dafür vielen Dank! Helfen Sie uns, noch mehr Menschen für die Aktion zu gewinnen?


    Jetzt per E-Mail weiterempfehlen


    Ihr Engagement zeigt bereits Wirkung: Nachdem sich im November das EU-Parlament mit großer Mehrheit für ein solches Gesetz ausgesprochen hat, erarbeitet die EU-Kommission nun einen Entwurf dafür.


    Um herauszufinden, was es braucht, um kritische Stimmen besser vor SLAPPs zu schützen, hat die Kommission eine öffentliche Befragung gestartet, die in wenigen Tagen enden wird. Als mit einer Einschüchterungsklage konfrontierte Organisation haben wir uns an der Umfrage beteiligt. Doch SLAPPs bedrohen nicht nur diejenigen, die direkt betroffen sind, sondern greifen Grundrechte wie Meinungs- und Informationsfreiheit von uns allen an: Deswegen müssen wir den zuständigen Politiker:innen in Brüssel jetzt klar machen: Das Anti-SLAPP-Gesetz muss auf ein breites Fundament gestellt sein und wirklich alle Betroffenen schützen, ganz gleich in welchem EU-Land sie vor Gericht gezerrt werden!


    Schon in den nächsten Wochen wollen wir die EU-Kommission mit dieser Forderung und möglichst vielen Unterschriften im Rücken konfrontieren. Bitte helfen Sie uns, bis dahin noch mehr Menschen für unseren Appell zu gewinnen, indem Sie diese Aktion jetzt teilen:


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    Vielen Dank und herzliche Grüßé,


    Veronika Feicht

    Referentin für Agrarpolitik

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    Text für die E-Mail


    Demokratie jetzt schützen - Einschüchterungsklagen stoppen!


    Hallo!


    Auch in Europa versuchen Unternehmen, Regierungsmitglieder und mächtige Einzelpersonen immer häufiger, Kritiker:innen mit sogenannten SLAPP-Klagen zum Schweigen zu bringen. Auch das Umweltinstitut München ist gerade von einer solchen Knebelklage betroffen: Wegen einer Aufklärungskampagne zum hohen Pestizideinsatz in Südtirols Apfelplantagen steht ein Mitarbeiter in Italien vor Gericht.


    In einem ähnlichen Fall wurde eine französische Aktivistin kürzlich zu Schadensersatzzahlungen in Höhe von über 125.000 Euro verurteilt, weil sie publik gemacht hatte, dass viele Bordeaux-Weine Pestizidrückstände beinhalten. Selbst wenn viele solcher Urteile in höheren Instanzen wieder kassiert werden, müssen sich die Betroffenen mit jahrelangen Gerichtsverfahren herumschlagen, die viel Zeit, Nerven und Geld kosten.


    Doch mit deiner Hilfe hat es sich bald #ausgeSLAPPt: Das Umweltinstitut und weitere Organisationen haben eine Aktion gestartet, um die EU-Kommission aufzufordern, Aktivist:innen, Journalist:innen und andere kritische Stimmen in Zukunft besser vor Einschüchterungsklagen zu schützen. Denn die Meinungsfreiheit ist nicht verhandelbar!


    Hier kannst auch du unterschreiben:

    https://www.umweltinstitut.org…iheit-und-demokratie.html


    Danke für deinen Einsatz und beste Grüße!

    Ist eine Sache einmal verdorben, so nutzt es nichts mehr, im Nachhinein mit "Liebe" und "Pflicht" herumzufuchteln. (lieh-tzu)
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  • Umweltinstitut München e. V.



    Verhindern Sie mit uns die Aufweichung von Pestizid-Verboten in Naturschutzgebieten!


    Hallo ...,


    im letzten September ist nach vielen Verzögerungen das sogenannte Insektenschutzgesetz in Kraft getreten. Und schon wird daran gearbeitet, die neuen Regeln zum Schutz der Insekten auszubooten: In Nordrhein-Westfalen wurden per Erlass des Agrarministeriums die neuen Einsatzbeschränkungen für Pestizide in Naturschutzgebieten quasi vollständig aufgehoben. Angesichts des alarmierenden Insektensterbens ist dieses Vorgehen unverantwortlich! Mit einem juristischen Gutachten wollen wir nun belegen, dass die Aufweichung der neu geregelten Pestizid-Verbote nicht rechtmäßig ist. Helfen Sie uns dabei mit einer Spende?


    Jetzt spenden! >


    Der Erlass aus NRW sieht vor, dass landwirtschaftliche Betriebe in Naturschutzgebieten weiter spritzen dürfen, etwa wenn ihre Fläche zu 30 Prozent in einem solchen Gebiet liegt. Konkret bedeutet das, dass selbst in Naturschutzgebieten weiterhin Pestizide zum Einsatz kommen dürfen, die zum Beispiel als gefährlich für Bienen und andere Bestäuber gelten. Wirtschaftliche Interessen werden so pauschal über den Schutz der biologischen Vielfalt gestellt.


    Wenn es tatsächlich so einfach ist, die neuen Regeln zu umgehen, hat dies nicht nur Folgen für die Artenvielfalt in NRW. Der Erlass könnte schnell Nachahmung in anderen Bundesländern finden. Das muss dringend verhindert werden!


    Mit dem geplanten Rechtsgutachten wollen wir aufzeigen, dass der Erlass aus NRW rechtswidrig ist, und den skandalösen Umgang mit dem Insektenschutzgesetz in die Medien bringen. Falls das nordrhein-westfälische Agrarministerium nicht einlenkt, könnte das Gutachten auch die Basis für weitere rechtliche Schritte schaffen. Bitte stellen Sie sich an unsere Seite und unterstützen Sie uns mit einer Spende:


    Jetzt unterstützen! >


    Mit herzlichen Grüßen,


    Ihr Team vom Umweltinstitut München

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  • EXTREM

    NEWS


    Pestizidatlas 2022 zeigt:

    Neue Bundesregierung muss Pestizidwende einleiten


    Freigeschaltet am 12.01.2022 um 13:34 durch Sanjo Babić


    Die Heinrich-Böll-Stiftung, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)

    und das Pestizid Aktions-Netzwerk (PAN Germany) fordern von der Bundesregierung,

    den Einsatz von Pestiziden konsequent zu reduzieren.

    Vor allem besonders toxische Pestizide müssen verboten werden

    und bereits in der EU verbotene Pestizide dürfen nicht länger exportiert werden,

    wie die Organisationen bei der heutigen Vorstellung des "Pestizidatlas 2022" betonten.


    Der "Pestizidatlas 2022" zeigt, dass die Menge weltweit eingesetzter Pestizide

    seit 1990 um 80 Prozent gestiegen ist. In einigen Regionen wie Südamerika sogar um fast 150 Prozent.

    Der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen, wie zum Beispiel Soja als wichtiges Futtermittel für die Tierhaltung,

    hat in Ländern mit großer Artenvielfalt zu einer gravierenden Ausweitung des Einsatzes an Herbiziden geführt.

    Auch in der EU liegt der Einsatz mit rund 350.000 Tonnen auf hohem Niveau.

    In Deutschland werden zwischen 27.000 und 35.000 Tonnen Pestizidwirkstoffe im Jahr verkauft.

    Die Menge schwankt vor allem aufgrund von Witterungsbedingungen

    und aufgrund von unterschiedlichen Preisen für Agra- und Pestizidprodukte.


    Weiter ...

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  • NABU


    Landwirtschaft in Bewegung?


    NABU zu Özdemirs Regierungserklärung


    Foto: Pixabay / Stan Petersen


    Im Kampf gegen die Natur- und Klimakrise

    ist eine tiefgreifende Veränderung der Landnutzung dringend notwendig.

    Nun hat der neue Landwirtschaftsminister Cem Özdemir

    das Arbeitsprogramm für die kommenden Jahre vorgestellt -

    mit einigen ambitionierten Vorhaben.

    Dennoch wird das Ministerium den Wandel nicht alleine bewältigen können.


    Mehr >

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  • change.org


    Sarah Wiener und die Deutsche Umwelthilfe e. V. hat gerade ein Update zur Petition

    "Stoppt das Bienensterben!

    Wir brauchen eine andere Art von Landwirtschaft!"

    veröffentlicht.

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    NEUIGKEIT ZUR PETITION


    Städte sind tödlich -

    für Wildbienen, Schmetterlinge, Käfer & Co.


    Liebe Unterstützer:innen!


    Ende Dezember ist unser neuer Flyer

    zum Insektenbündnis Hannover veröffentlicht worden.

    Dass unsere Insekten bedroht sind,

    ist stärker als je zuvor im öffentlichen Bewusstsein angekommen -

    und zwar nicht nur auf dem Land,

    sondern auch in unseren Städten.

    Nach einer Studie der Julius-Maximilians-Universität Würzburg

    war die Artenvielfalt in der Stadt zwar höher, die ...


    Vollständiges Update lesen

    Ist eine Sache einmal verdorben, so nutzt es nichts mehr, im Nachhinein mit "Liebe" und "Pflicht" herumzufuchteln. (lieh-tzu)
    Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will. (Albert Schweitzer)

  • Greenpeace e. V.


    Von zu Hause für die Agrarwende demonstrieren



    Umbau der Tierhaltung, das Höfesterben und der Klimaschutz auf dem Acker -

    diese Themen sind auch gerade in der Pandemie wichtig!

    Deshalb demonstrieren wir für einen Neustart in der Agrarpolitik - coronasicher, mit Spaß und Geschmack.

    Sind Sie dabei?

    Alles, was Sie brauchen, ist ein Handy und eine Lauchstange.


    Ich mache mit!


    *************************************************************


    Liebe/r Umweltschützende,


    der Weg zur Agrarwende fühlt sich manchmal an wie ein Marathon. Nur gut, dass wir ihn nicht alleine laufen müssen. Wir sind Teil des starken Bündnisses Wir haben es satt, in dem Landwirt:innen, Umweltschutz-NGOs und Verbraucher:innen-Organisationen aktiv sind. Die jährliche Großdemo kann leider auch in diesem Pandemiejahr nicht so stattfinden, wie wir und Sie es gewohnt sind. Unser Protest aber findet statt!


    Wir laufen gemeinsam den StaffelLauch - eine Video-Mitmachaktion. Sie brauchen dafür nichts weiter als ein Handy mit Kamera, eine gute alte Stange Lauch und Ihre Forderung für die Ernährungs- und Agrarwende.


    Zur Inspiration für Ihr Statement hier unsere 5 Kernforderungen:


    1. Halbierung der Tierzahlen in Deutschland - für Klima- und Artenschutz, gesunde Böden und Gewässer.


    2. Flächendeckende Stallumbauten - damit Schweine, Kühe und Co. besser gehalten werden können.


    3. Anpassung der Mehrwertsteuer - der volle Satz für Fleisch und Milchprodukte, geringe oder gar keine

    Besteuerung von Obst und Gemüse.


    4. Mehr Bio-Lebensmittel, saisonal und regional, in öffentlichen Einrichtungen, Kitas und Kantinen.


    5. Pestizideinsatz halbieren - denn die Artenvielfalt muss gerade auf dem Acker geschützt werden.


    Wir sagen jetzt schon herzlichen Dank für Ihren StaffelLauch-Beitrag!


    Jetzt mitlauchen


    Das fertige Video mit den gesammelten Protestbotschaften wird am 22. Januar veröffentlicht und an die Politik adressiert. Denn auf den neuen Landwirtschaftsminister Cem Özdemir (Die Grünen) warten große Arbeitspakete. Seine Vorgängerin Julia Klöckner hat es versäumt, wie bereits andere Unions-Agrarminister:innen vor ihr, den dringend benötigten Wandel zu beginnen.


    2020 hat die Landwirtschaft in Deutschland einer Schätzung des Umweltbundesamtes zufolge 60,4 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent ausgestoßen. Das sind 8,2 Prozent der gesamtdeutschen Emissionen. Anders als in den Branchen Energie und Verkehr hat sich im Bereich Landwirtschaft kaum etwas getan. Seit 2010 sind die Treibhausgasemissionen aus der Landwirtschaft nicht gesunken, kritisierte deshalb auch der Europäische Rechnungshof 2021.


    Gleichzeitig stehen Höfe mehr denn je unter Druck: Preisdumping und Subventionen für Masse statt Klasse zwingen immer mehr Betriebe dazu aufzuhören.

    Und schließlich sind Bürger:innen die ewigen Skandale aus der Tierhaltung leid. Das Staatsziel Tierschutz muss endlich in allen Ställen gelten!


    Bitte unterstützen Sie deswegen die Aktion #StaffelLauch.


    Ja, ich fordere eine bessere Landwirtschaft!


    Mit freundlichen Grüßen


    Christiane Huxdorff -

    Landwirtschafts-Expertin


    PS: Dank Privatpersonen wie Ihnen kann Greenpeace seine Unabhängigkeit bewahren. Denn wir nehmen weder Geld von der Industrie noch lassen wir uns von der Politik beeinflussen - und sind somit unbestechlich. Sie wollen noch mehr tun?


    Jetzt spenden oder Fördermitglied werden

    Ist eine Sache einmal verdorben, so nutzt es nichts mehr, im Nachhinein mit "Liebe" und "Pflicht" herumzufuchteln. (lieh-tzu)
    Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will. (Albert Schweitzer)