Trinkwasser

  • Mir fällt nur dazu so viel ein.
    Die Menschheit wird sich selbst auslöschen.
    Das wird auch nicht mehr lange dauern ,es hat schon längst begonnen.

    Seinem Freunde soll ein Freund man sein, und des Freundes Freund auch, doch nehmen soll man sich nie zum Freund seines Feindes Feind.
    Die Edda , Skaldenpoetik von Snorre Sturlason

  • Ja, der Zeitpunkt rückt immer näher, an dem die Wirtschaftsbosse und die Politiker feststellen müssen, daß Lebewesen Geld nicht essen/trinken können!


    Gruß
    Heidrun

    Ist eine Sache einmal verdorben, so nutzt es nichts mehr, im Nachhinein mit "Liebe" und "Pflicht" herumzufuchteln. (lieh-tzu)
    Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will. (Albert Schweitzer)

  • Grundwasser in NRW vielerorts stark mit Nitraten belastet



    Die Grundwasser-Qualität hat sich in weiten Teilen NRWs verschlechtert. Rund 40 Prozent der Vorkommen sind so stark mit gesundheitsgefährenden Nitraten belastet, dass dort kein Trinkwasser ohne Aufbereitung gewonnen werden könnte. Das geht aus dem Nitrat- und Nährstoffbericht hervor, den NRW-Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) am Dienstag (18.11.2014) vorlegte.


    Demnach sind vor allem in einigen Kreisen des Münsterlands und am Niederrhein einige Böden durch zu viel Gülle und weitere Dünger überlastet. Teile des Stickstoffs sickern ins Grundwasser.



    Quelle

    Ist eine Sache einmal verdorben, so nutzt es nichts mehr, im Nachhinein mit "Liebe" und "Pflicht" herumzufuchteln. (lieh-tzu)
    Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will. (Albert Schweitzer)

  • "Deutsches Trinkwasser in Gefahr?



    + 21.11.2014 +
    Derzeitige Düngeverordnung schützt Oberflächen-, Grund- und Trinkwasser nicht. Nachbarländer haben bessere Regeln.


    Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die Bundesregierung und die Länder aufgefordert, die Novellierung der Düngeverordnung nicht auf die lange Bank zu schieben. Das Ausbringen von zu viel Stickstoff und Phosphor in Regionen mit einem hohen Anteil industrieller Agrarwirtschaft verschlechtere zusehends die Qualität des Grundwassers. So weise im Bundesdurchschnitt mehr als die Hälfte der Grundwassermessstellen inzwischen zu hohe Nitrat-Werte auf. Weil Grundwasser die wichtigste Quelle zur Trinkwassergewinnung sei, bestehe hier dringend Handlungsbedarf.


    "Das von der EU-Kommission gegen Deutschland eingeleitete Vertragsverletzungsverfahren wegen der Nicht-Umsetzung der Nitratrichtlinie ist ein Alarmzeichen. Die Bundesregierung und die meisten Bundesländer tun zu wenig gegen Gewässer- und Bodenbelastungen aus der industriellen Landwirtschaft", sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. "Beim Gewässerschutz trägt Deutschland im Vergleich zu anderen EU-Mitgliedsstaaten die Rote Laterne. Europäische Standards kann Deutschland erst wieder erreichen, wenn die landwirtschaftlichen Nährstoffströme vollständig erfasst und die EU-Obergrenzen für Nitrat und Phosphat in der Düngeverordnung verankert sind. Der übermäßigen Ausbringung von Gülle und Kunstdünger müssen Schranken gesetzt und Verstöße geahndet werden", so Weiger.


    Der BUND-Vorsitzende verwies auf das Beispiel Dänemark, wo bei Überdüngungen Geldstrafen verhängt würden. In den Niederlanden wiederum würden sämtliche Stickstoff- und Phosphormengen erfasst, die in landwirtschaftliche Betriebe hinein- bzw. aus ihnen herausführten. Diese Verpflichtung zu einer Input-Output-Bilanz "am Hoftor" sorge dafür, dass Verursacher von zu viel Stickstoff und Phosphat in Gewässern erkennbar würden und ihren Düngemitteleinsatz überprüften. Um den Gewässerschutz zu verbessern, sei auch in deutschen Agrarbetrieben eine vollständige "Hoftorbilanz" für Nährstoffe erforderlich.


    Notwendig sei außerdem eine Datenbank über sämtliche Gülle-Transporte, auch aus dem Ausland. Allein 2013 seien von niederländischen Behörden 60.000 Lastwagen mit Gülle auf dem Weg nach Deutschland erfasst worden, dies jedoch nur bis zur Grenze.


    Weiger: "Die Bundesregierung muss sich entscheiden: Entweder sorgt sie für sauberes Grund- und Trinkwasser oder sie gibt der Agrarindustrie das fragwürdige Recht, dasLebensmittel Nummer Eins, das Wasser, weiterhin zu verschmutzen."


    Mehr Informationen


    Quelle:
    BUND 2014"



    Quelle

    Ist eine Sache einmal verdorben, so nutzt es nichts mehr, im Nachhinein mit "Liebe" und "Pflicht" herumzufuchteln. (lieh-tzu)
    Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will. (Albert Schweitzer)



  • Mex - Das Marktmagazin
    Wasserfilter-Check: Sauber oder überflüssig?


    Verbrauchermagazin | D 2015


    HR | Mi 04.02. | 20:15-21:00
    HR | Do 05.02. | 03:45-04:30


    tagesschau24 | So 08.02. | 12:15-13:00






    Wasserfilter-Check:
    Sauber oder überflüssig? - Die Sendung enthält einen Beitrag zu
    folgendem Thema: "Wasserfilter-Check: Sauber oder überflüssig?"
    Wasserkisten nach Hause zu schleppen ist anstrengend. Da bietet es sich
    an, Leitungswasser zu trinken. Doch darin sind auch Pestizide, Blei oder
    Medikamentenreste enthalten, behaupten die Hersteller von Wasserfiltern
    in ihrer Werbung und versprechen durch den Einsatz ihrer Geräte
    reinstes, gesundes Trinkwasser. Stimmt das? Lohnen sich Wasserfilter?


    Überraschende Ergebnisse beim Wasserfilter-Check -
    ein Thema in "MEX. das marktmagazin".


  • Grundwasser immer stärker mit Nitrat belastet


    Gülle im Glas


    Stand: 16.09.2016 09:50 Uhr


    Das Grundwasser in Deutschland ist immer stärker mit Nitrat belastet - und gefährdet damit auch das Trinkwasser.
    Das belegen Zahlen, die dem NDR und WDR vorliegen.
    Schuld ist die Massentierhaltung.
    Die Politik reagiert nur zögerlich.


    Von Claudia Plaß, NDR


    Immer mehr Grundwasser-Messstellen weisen eine Nitratbelastung über den gültigen Grenzwerten auf.
    Betroffen ist laut Bundesumweltministerium ein Viertel der Grundwasservorkommen in Deutschland.
    Hier werden Werte über 50 Milligramm Nitrat pro Liter nachgewiesen.
    Zum Vergleich: 2011 war die Belastung des Wassers noch geringer, damals war jedes sechste Vorkommen betroffen.


    Weiter ...



    Ist eine Sache einmal verdorben, so nutzt es nichts mehr, im Nachhinein mit "Liebe" und "Pflicht" herumzufuchteln. (lieh-tzu)
    Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will. (Albert Schweitzer)

  • Klage wegen Nitrat-Belastung in Deutschland


    Ignorieren, hinhalten, versagen


    Stand: 07.11.2016 05:02 Uhr


    Die EU hat Deutschland wegen der steigenden Nitratbelastung des Grundwassers
    und jahrelanger Untätigkeit bei dessen Schutz verklagt. Die Klageschrift hat es in sich.
    Nicht nur Bauern müssen massive Folgen fürchten.


    Von Jürgen Döschner, WDR


    Es ist ein einmaliges Dokument des Versagens.
    Auf rund 40 Seiten Anklageschrift - belegt mit 1500 Seiten Dokumenten-Anhang -
    rechnet die EU-Kommission mit der Umwelt- und Agrarpolitik der Bundesrepublik ab.
    Seit Jahren steigt in vielen Regionen Deutschlands die Belastung des Grundwassers mit Nitrat.
    Hauptursache ist die Landwirtschaft, die Überdüngung mit Gülle und Mist.
    Das ist ein klarer Verstoß gegen die seit 1991 geltende EU-Nitratrichtlinie.


    Weiter ...



    Ist eine Sache einmal verdorben, so nutzt es nichts mehr, im Nachhinein mit "Liebe" und "Pflicht" herumzufuchteln. (lieh-tzu)
    Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will. (Albert Schweitzer)

  • 14.07.2017

    Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser e. V. veröffentlicht "Schwarzbuch Wasser"


    Erste zusammenfassende Studie zum Zustand des deutschen Grund- und Trinkwassers.


    Die Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser hat jetzt ihre Übersichtsstudie zum Zustand des deutschen
    Grund- und Trinkwassers veröffentlicht.
    Das "Schwarzbuch Wasser" fasst erstmals aktuelle gesamtdeutsche Daten zur Wasserverschmutzung
    mit Daten aus fünf Bundesländern zusammen und kontrastiert diese mit Zahlen aus Österreich.



    Die zentralen Ergebnisse:


    36 Prozent der deutschen Grundwasserkörper sind in chemisch schlechtem Zustand.
    Jedes der betrachteten Bundesländer ist betroffen.


    Eine Hauptursache sind Nitrate:
    Bundesweit liegen im definierten "EUA-Nitratmessnetz" 28,0 Prozent aller Grundwassermessstellen
    über dem derzeitigen gesetzlichen Nitratgrenzwert von 50,0 mg/l.


    Aber auch andere Stoffe tragen zum schlechten chemischen Zustand des deutschen Wassers bei:
    Bei 19,1 Prozent der erfassten Messstellen lassen sich Pestizide nachweisen,
    bei 46,6 Prozent sogenannte "nichtrelevante" Pestizidmetabolite.


    Keines der untersuchten deutschen Fließgewässer ist noch frei von Medikamentenrückständen,
    was sich insbesondere für die Leitungswassergewinnung aus Uferfiltrat als immer größeres Problem erweist.


    Hinzu kommt das "Transformationsproblem", also das Entstehen hoch toxischer Stoffe
    aus den Rückständen in Oberflächen und Grundwasser im Laufe der Leitungswassergewinnung,
    das nun erstmals auch in einer staatlichen Veröffentlichung thematisiert wurde.


    Eine Trendumkehr lässt sich in Österreich feststellen:
    Hier liegen z. B. nur 8,6 Prozent der Messstellen über dem Nitratgrenzwert von 50,0 mg/l.
    Dies korreliert mit dem Ausbau des dortigen Ökolandbaus.



    Dr. Franz Ehrnsperger, Vorsitzender der Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser:
    "Die im Schwarzbuch festgehaltenen Zahlen sind erschreckend und eine deutliche Mahnung,
    dass wir unser Wasser schützen müssen, bevor es endgültig zu spät ist.
    Es darf einfach nicht sein, dass unser wichtigstes Lebensmittel weiter mit Stoffen belastet wird,
    die da nicht hingehören und deren tatsächliche Wirkung auf Mensch und Umwelt noch nicht einmal abschließend geklärt sind.
    Hier nur auf den Gesetzgeber zu warten, reicht allerdings nicht aus.


    Wir von der Qualitätsgemeinschaft setzten der zunehmenden Wasserverschmutzung deshalb
    unser Bio-Mineralwasser-Konzept entgegen:
    Als neues Reinheitsgebot für Wasser garantiert es mit strengen Grenzwerten
    den Verbrauchern nämlich schon heute kontrollierten Schutz vor Pestiziden und Co.
    und fördert als pro-aktives Wasserschutzkonzept gleichzeitig den agrochemiefreien Ökolandbau.
    Denn langfristiger Wasserschutz wird nur gelingen,
    wenn man das Problem konsequent an der Wurzel packt
    und den Eintrag von Schadstoffen in unsere Böden von Anfang an radikal unterbindet."



    Downloads zu: Der Zustand von Grund- und Leitungswasser (Juli 2017)



    Quelle: Qualitätsgemeinschaft Biomineralwasser e. V. / 2017



    Quelle



    Ist eine Sache einmal verdorben, so nutzt es nichts mehr, im Nachhinein mit "Liebe" und "Pflicht" herumzufuchteln. (lieh-tzu)
    Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will. (Albert Schweitzer)

  • Nitrat im Grundwasser


    "Eine tickende Zeitbombe"


    Stand: 21.09.2017 02:02 Uhr


    Die Wasserversorger warnen schon länger vor steigender Nitratbelastung des Grundwassers.

    Nun hat die Regierung erstmals detaillierte Angaben zu einzelnen Messstellen genannt -

    und die Zahlen sind alarmierend.


    Von Jürgen Döschner, WDR


    Das beschauliche Süstedt im niedersächsischen Landkreis Diepholz hält einen traurigen Rekord:

    In nur drei Jahren hat sich an einer Grundwasser-Messstelle der Nitratgehalt fast verdreifacht -

    von 35 auf rund 100 Milligramm pro Liter.

    Zulässig sind höchstens 50 Milligramm.

    Die Zahlen stammen aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen im Bundestag,

    die dem WDR vorliegt.

    Zum ersten Mal werden dort detaillierte Angaben zu einzelnen Nitrat-Messstellen genannt.


    Ist eine Sache einmal verdorben, so nutzt es nichts mehr, im Nachhinein mit "Liebe" und "Pflicht" herumzufuchteln. (lieh-tzu)
    Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will. (Albert Schweitzer)

  • tagesschau.de


    Nitrate im Grundwasser


    Nur Malta hat höhere Werte


    Stand: 09.05.2018 11:52 Uhr


    Das Grundwasser in Deutschland weist im EU-Vergleich
    die zweithöchste Nitratbelastung auf.
    Zwischen 2012 und 2015 wurde bei mehr als einem Viertel
    der Messstationen der Grenzwert überschritten.


    Deutschlands Grundwasser ist vielerorts zu stark mit Nitrat belastet.
    Das geht aus einem Bericht der EU-Kommission hervor,
    wie die Funke Mediengruppe berichtet.




    Weiter ...





    Ist eine Sache einmal verdorben, so nutzt es nichts mehr, im Nachhinein mit "Liebe" und "Pflicht" herumzufuchteln. (lieh-tzu)
    Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will. (Albert Schweitzer)

  • Tagesschau


    Entscheidung des EuGH


    Deutschland wegen Nitratbelastung verurteilt


    Stand: 21.06.2018 11:49 Uhr


    Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg hat Deutschland wegen Verletzungen von EU-Recht verurteilt,

    weil die Bundesregierung zu wenig gegen Nitrate im Grundwasser unternommen hat.

    Geklagt hatte die EU-Kommission.


    Deutschland hat nicht genug gegen die zu hohe Nitratbelastung in Gewässern unternommen.

    Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg urteilte,

    die Bundesrepublik habe damit gegen die europäische Nitratrichtlinie verstoßen.

    Demnach hätte Deutschland zusätzliche oder verstärkte Maßnahmen treffen müssen,

    um seine Gewässer zu schützen.





    Ist eine Sache einmal verdorben, so nutzt es nichts mehr, im Nachhinein mit "Liebe" und "Pflicht" herumzufuchteln. (lieh-tzu)
    Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will. (Albert Schweitzer)

  • Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt


    Zu viel Gülle: Nitrat-Urteil gegen Deutschland


    Veröffentlicht am 30. Juni 2018


    Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat Deutschland wegen seines Verstoßes gegen die EU-Nitratrichtlinie verurteilt.

    Den Luxemburger Richtern zufolge hat die Bundesrepublik zu wenig gegen Nitratgehalte im Grundwasser unternommen

    und hätte zusätzliche Maßnahmen einleiten müssen, um die Gewässer zu schützen.

    Deutschland drohen nun Geldstrafen in Milliardenhöhe.

    Zudem ist es dazu verpflichtet, die Nitratmengen zu verringern.




    Ist eine Sache einmal verdorben, so nutzt es nichts mehr, im Nachhinein mit "Liebe" und "Pflicht" herumzufuchteln. (lieh-tzu)
    Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will. (Albert Schweitzer)